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Für Einsätze weniger Zeit gebraucht / Positive Bilanz des Salzhäuser Gemeindbrandmeisters

Gemeindebrandmeister Jörn Petersen (Foto: Mathias Wille)
ce. Putensen. "Wir haben mehr Einsätze in deutlich weniger Zeit abgearbeitet." Diese positive Bilanz des Jahres 2016 zog Jörn Petersen, Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Salzhausen, kürzlich auf der Kommandositzung in Putensen. Petersen führte das Fazit auf die gute Ausbildung und hohe Motivation der Feuerwehren in der Samtgemeinde zurück.
Zu 159 Einsätzen rückten die elf Wehren aus - 17 Einsätze mehr als in 2015. Dabei nahmen die Brände und technischen Hilfeleistungen ebenso zu wie die Einsätze, bei denen sich die Retter Zugang zu hinter verschlossenen Wohnungstüren vermuteten erkrankten oder verletzten Personen verschaffen mussten. Rückläufig waren die Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen.
Die Zahl der Mitglieder der Einsatzabteilungen ging in 2016 von 512 auf 500 zurück. Sorge bereitet Petersen die Verfügbarkeit der Brandschützer am Tage. Viele Feuerwehrleute seien Pendler, die die Samtgemeinde morgens verließen, gab Petersen zu bedenken. Er forderte die Wehren auf, mehr Mitgliederwerbung zu betreiben, um hier gegenzusteuern.
Im Gemeindekommando setzte Jörn Petersen Matthias Rehr von der Feuerwehr Salzhausen als kommissarischen Gemeindeausbildungsleiter ein. Marco Riebesell übernimmt den erweiterten Bereich des EDV/Dokumentenmanagements und unterstützt mit Schriftwart Lutz Hänel die Pressewarte Mathias Wille und Hendrik Petersen bei der Erstellung der neuen Internetseite der Samtgemeindefeuerwehr. Die 117 Kameraden starke Altersabteilung bekam mit Dieter Morgen aus Garstedt einen Vertreter im Samtgemeindekommando.
Die Ausrüstung der Wehren soll laut Petersen weiter verbessert werden. Bereits im April bekommen die Eyendorfer Brandschützer als Ersatz für das letzte nicht-wasserführende Fahrzeug der Samtgemeinde ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank. Gearbeitet wird auch am Umbau des Gerätehauses in Putensen. Petersen verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass die politischen Gremien in diesem Jahr grünes Licht für die seit langem geplante und dringend nötige Maßnahme geben.