Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Gute Zeiten für Haushaltsfinanzen: Salzhausens Samtgemeindebürgermeister blickt auf das Jahr 2014 zurück

Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause (Foto: archiv/ce)
 
In der Samtgemeinde Salzhausen leben derzeit gut 100 Asylbewerber: Viele der Flüchtlinge besuchen regelmäßig das "Internationale Café" im Salzhäuser Gemeindehaus (Foto: archiv/ce)
ce. Salzhausen. Auf ein in vielen Bereichen bewegtes Jahr 2014 blickt Salzhausens Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause zurück. Dabei setzt er unter anderem folgende Schwerpunkte:
- Haushaltswesen: Seit April 2014 gehören der Bauhof, das Wasserwerk, das Klärwerk und das Waldbad dem neu gegründeten Eigenbetrieb "Wirtschaftsbetriebe Salzhausen" an. "Damit können wir mehr Transparenz im Haushalt herstellen", so Krause. Die Etatlage der Samtgemeinde und ihrer Mitgliedskomunen habe sich weiter leicht verbessert. Während die Gewerbesteuereinnahmen zurückgegangen seien, hätten sich die Anteile an der Einkommensteuer weiter positiv entwickelt. Die Steuerkraft der Mitgliedsgemeinden sei gegenüber 2013 um knapp vier Prozent gestiegen. Die Verschuldung der Samtgemeinde zum Jahresende 2014 bezifferte Krause inklusive Wirtschaftsbetrieb mit rund 4,1 Millionen Euro. Das entspreche einer Pro-Kopf-Verschuldung von 289 Euro pro Einwohner der Samtgemeinde (2013: 220 Euro).
- Einwohnerzahlen: Ende 2014 lebten in der Samtgemeinde insgesamt 14.838 Frauen, Männer und Kinder (Ende 2013: 14.784). Die Geburten gingen von 97 auf 87 zurück, während die Sterbefälle von 128 auf 162 anstiegen.
- Von den 69 Eheschließungen fanden 31 Vermählungen im 2014 eingerichteten Trauzimmer in der ersten Etage des Hauses des Gastes statt. Damit auch Gehbehinderte problemlos zum Trauzimmer und zu den im Haus stattfindenden Ausstellungen gelangen können, wurde ein Treppenlift installiert. Kosten: 24.000 Euro von denen 16.000 bezuschusst wurden.
- Kindergärten: Die Samtgemeinde verfügt über 504 Plätze in den Kindertagesstätten. Die Betreuungszeiten wurden in jeder Kita bis 17 Uhr verlängert.
- Schulen: Die Weiterführung der Schulsozialarbeit um weitere zwei Jahre wurde beschlossen. Gleiches galt für das Konzept "Grundschule Salzhausen". Hierzu zählten Maßnahmen wie eine Arkadenverglasung, die Sanierung der Toiletten und die Erweiterung der Schulkindbetreuung. Die Umsetzung des Konzeptes kostete 67.000 Euro, wovon die Kreisschulbaukasse 22.333 Euro beisteuerte.
- Asylbewerber: Im September wurde in Salzhausen eine Unterkunft für 58 Flüchtlinge eingeweiht. Derzeit leben in der Samtgemeinde 104 Asylbewerber. "Bis Ende 2015 werden wir weit über 220 Flüchtlinge zu betreuen haben. Dies ist eine große Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen müssen", so Wolfgang Krause.
- Erneuerbare Energien: Die Samtgemeinde stattete das Rathausdach mit einer 18.000 Euro teuren Photovoltaikanlage aus. Die Anlage auf dem Klärwerksgelände wurde für 70.000 Euro erweitert. Die Samtgemeinde besitzt damit vier Photovoltaikanlagen und spart jährlich 64,5 Tonnen CO2 ein. Apropos Klärwerk: Dort wurde auf einer zwei Hektar großen Fläche eine Klärschlammvererdungslanlage gebaut. Sie schlug mit 1,3 Millionen Euro zu Buche.
- Waldbad: Die Sanierung der beliebten Freizeit- und Sportstätte für gut zwei Millionen Euro hat begonnen. Die Neueröffnung soll im Mai dieses Jahres stattfinden.
- Sicherung von Gewerbestandorten: Die Erschließung des neuen Gewerbegebietes Oelstorf II hat begonnen. Die Maßnahme wird mit 1,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.
- Krankenhaus Salzhausen: Die insolvente Klinik wurde vom Landkreis Harburg übernommen, der das Haus in ein ambulantes Ärzte- und Therapiezentrum umwandeln will. "Unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Zielsetzungen des Landes und auch der Kostenträger der gesetzlichen Krankenversicherungen halte ich das Konzept des Landkreises für zukunftsorientiert und nachhaltig", betont Wolfgang Krause.
"Alle Projekte zeigen, dass die Samtgemeinde als Teil des Naturparks Lüneburger Heide und der Metropolregion Hamburg im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten gezielt und nachhaltig in die Zukunft investiert", so das Fazit des Verwaltungschefs.