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"Haben gut gewirtschaftet": Haushalt war Hauptthema bei "Buernreken" in Toppenstedt und Tangendorf

Zog eine positive Bilanz für 2015: Bürgermeister Heinrich Nottorf
ce. Toppenstedt/Tangendorf. "Das Finanzjahr 2015 war ein Jahr, das grad so passte. Wir haben vor der entstandenen Sachlage gut gewirtschaftet!" Das betonte Heinrich Nottorf, Bürgermeister von Toppenstedt und dem Ortsteil Tangendorf, kürzlich bei den "Buernreken"-Versammlungen in beiden Dörfern. Ein Schwerpunktthema bei den gut besuchten Veranstaltungen war die Haushaltslage.
Da bei den Anfang 2015 bestehenden Steuerhebesätzen - so Nottorf - die Gefahr bestanden habe, dass der Etat nicht gedeckt werden könne, habe die Gemeinde vorsorglich 220.000 Euro aus den liquiden Mitteln zurückgelegt. So konnte das im ersten Haushaltsansatz mit 270.000 Euro veranschlagte Minus auf 55.000 Euro heruntergefahren werden. Auch die mit knapp 1,95 Millionen Euro geplanten Einnahmen überstiegen mit dem tatsächlichen Ergebnis von etwa 2,01 Millionen Euro die Erwartungen. Das sparsame Wirtschaften der Gemeinde machte sich bei den Ausgaben bezahlt, die bei 2,1 Millionen Euro lagen - knapp 95.000 Euro weniger als geplant. Ende 2015 verfügte die Kommune über 438.000 Euro an "flüssigen" Geldern und ist schuldenfrei.
In diesem Jahr sollen weitere Bauflächen in Toppenstedt und Tangendorf entwickelt werden. Im Zusammenhang mit dem geplanten Gewerbegebiet in Tangendorf sei die Erstellung der Planungsunterlagen für die Verlegung der L216 abgeschlossen, berichtete Heinrich Nottorf. Im Herbst solle das Planfeststellungsverfahren beginnen. Das Interesse an Gewerbeflächen sei "nach wie vor hoch". In Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Salzhausen würden ab März in Wohnanlagen auf dem Garbers-Gehöft bis zu 72 Flüchtlinge untergebracht. Erforderliche Sanierungsarbeiten in Toppenstedt und Tangendorf würden "im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten" ausgeführt. Der Schwerpunkt liege auf Straßenbeleuchtungs-Maßnahmen.
"Wir halten an der Tradition fest und feiern 'Buernreken' in alt-überlieferter Form", betonte Nottorf mit Blick auf andere Regionen, wo das "Bauernrechnen" kaum oder gar nicht mehr stattfindet. Zum traditionellen "Buernreken" gehören die Kaffeetafel mit dem Rückblick, festliches Essen und Tanz. Zudem werden alljährlich diejenigen Paare vorgestellt, die erstmals dabei sind. In Toppenstedt waren es diesmal fünf, in Tangendorf drei neue Paare. "Es hat ganz viel Spaß gemacht. Ich bin sicher, dass die Besucher nächstes Jahr wiederkommen werden", freute sich Heinrich Nottorf.