Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Insolvenzverfahren für Krankenhaus Salzhausen vor dem Abschluss: Genossenschaftsversammlung stimmt über Insolvenzplan und Klinik-Zukunft ab

Insolvenzverwalter Jan Ockelmann (Foto: Ockelmann)
ce. Salzhausen. Das Insolvenzverfahren für das Krankenhaus Salzhausen steht kurz vor dem Abschluss. Wie der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Jan Ockelmann, mitteilte, ist für Mittwoch, 27. Mai, um 16 Uhr im Salzhäuser Schützenhaus ein Erörterungs- und Abstimmungstermin über den Insolvenzplan vorgesehen. Diesen Plan hatte Jan Ockelmann am 30. April beim Insolvenzgericht, dem Amtsgericht Lüneburg, eingereicht.
Im Vorfeld der Abstimmung soll ab 14 Uhr eine Genossenschaftsversammlung stattfinden, in deren Verlauf die Mitglieder Gelegenheit bekommen, Fragen zu den geplanten Maßnahmen und zu ihren Folgen zu stellen. Ein Mitglied des Genossenschaftsverbandes wird hierfür zur Verfügung stehen.
Da für die Abstimmung die Namen der Genossen und ihre Stimmrechte erfasst werden müssen, wird der Einlass zu der Veranstaltung bereits um 12.30 Uhr sein.
Abgestimmt wird über eine Umwandlung der Genossenschaft in eine gemeinnützige GmbH. Deren Geschäftsanteile werden durch die Krankenhaus Buchholz und Winsen gGmbH übernommen, die auf Kreistagsbeschluss seit dem 17. November 2014 auch die Geschäftsbesorgung für das Krankenhaus Salzhausen innehat.
Die Kosten für die angestrebte Umwandlung des Krankenhauses Salzhausen in ein ambulantes Gesundheitszentrum von jährlich 800.000 Euro trägt der Landkreis ebenso wie die Aufwendungen für die Beendigung des Insolvenzverfahrens.
Insolvenzverwalter Jan Ockelmann sieht keine Hürden mehr für einen erfolgreichen Verfahrensabschluss. Dieser bedeute für die Krankenhaus Buchholz und Winsen gGmbH eine juristische Absicherung für die erheblichen Investitionen in den Betrieb des Krankenhauses Salzhausen. „Mit der Beendigung des Insolvenzverfahrens werden die Voraussetzungen geschaffen, den Gesundheitsstandort Salzhausen für die Zukunft zu erhalten“, so Ockelmann gegenüber dem WOCHENBLATT.