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"Kein Grund zur Unruhe": Verkehrs- und Kulturverein Salzhausen reagiert "entspannt" auf Rücktritt des 3. Vorsitzenden

Da waren noch alle fröhlich: Vorsitzender Hans-Uwe Weyer (vorne, 2. v. re.), 2. Vorsitzender Frithjof Plautz (hi. re.) und 3. Vorsitzender Manfred Nienstedt (vorne, 2. v. li.) auf der Jahreshauptversammlung im April (Foto: archiv / ce)
ce. Salzhausen. Zoff im Verkehrs- und Kulturverein (VKV) Salzhausen: Manfred Nienstedt, bisheriger 3. Vorsitzender und Vorstands-Beisitzer für die Touristik-Abteilung, trat jetzt "von allen Ämtern und Aufgaben im Verein mit sofortiger Wirkung zurück". Zudem kündigte er seine Mitgliedschaft fristgemäß zum Jahresende. "Schwerwiegende Meinungsverschiedenheiten" mit dem 1. Vorsitzenden Hans-Uwe Weyer und dem 2. Vorsitzenden Frithjof Plautz machten ihm - so Nienstedt - "eine weitere Zusammenarbeit unmöglich". Es habe sich in der jüngsten Zeit ein "autoritärer Führungsstil verstärkt", verbunden mit einem "unangenehmen Mitteilungsstil". Beides stellt für Nienstedt eine "moderne Zukunft" des seit 65 Jahren bestehenden VKV in Frage. "Herr Nienstedt hat eine Entscheidung getroffen und die haben wir zu respektieren", sagte VKV-Vorsitzender Hans-Uwe Weyer auch im Namen von Frithjof Plautz auf WOCHENBLATT-Anfrage. "Es gab Meinungsverschiedenheiten, aus denen Manfred Nienstedt seine Konsequenzen gezogen hat. Sein Rücktritt hat sich angebahnt", so Weyer weiter. Um die Zukunft des VKV mache er sich dennoch keine Sorgen: "Wir werden unsere Arbeit entspannt fortsetzen. Zur Unruhe besteht kein Grund."