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"Krankenhaus in die Pleite geritten": Salzhäuser Verkehrs- und Kulturvereinschef Ulrich Magdeburg wird für Krankenhaus-Vergangenheit scharf angegriffen

Wurde scharf attackiert: VKV-Vorsitzender Ulrich Magdeburg
ce. Salzhausen. Eklat auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Verkehrs- und Kulturvereins (VKV) Salzhausen: Als der bisherige Vorsitzende Ulrich Magdeburg erneut für den Chefposten kandidierte, wurde er verbal scharf attackiert und wäre womöglich fast über seine "Krankenhaus-Vergangenheit" gestolpert.
Beim Tagesordnungspunkt Wahlen meldete sich VKV-Mitglied Elisabeth Lübberstedt-Hobohm zu Wort. "Ich bin dagegen, dass Herr Magdeburg wiedergewählt wird, denn er hat erst das Krankenhaus Salzhausen in die Pleite geritten und spielt sich jetzt als Retter der Klinik auf", machte sie ihrem Unmut Luft. Sie spielte damit sowohl auf Magdeburgs früheres Amt als Krankenhaus-Verwaltungsdirektor und seine womögliche Mitverantwortung für die derzeitige Klinik-Insolvenz an als auch auf die Tatsache, das Magdeburg heute als Sozialreferent bei der Hamburger Benno-und-Inge-Behrens-Stiftung arbeitet, die kürzlich die Pflegebetriebe des Krankenhauses übernahm (das WOCHENBLATT berichtete).
"Ulrich Magdeburg macht für den VKV eine gute Arbeit, alles andere gehört hier nicht her", verteidigte Vereinsmitglied Wilhelm Mestmacher den Attackierten. Die Kritik, zu der der Angegriffene keine Stellung nahm, zeigte bei der anschließenden Abstimmung der rund 60 anwesenden Mitglieder per Handzeichen offenbar Wirkung. Sie bestätigten Magdeburg mit einer Gegenstimme bei immerhin acht Enthaltungen erneut im Amt. "Wenn es geheime Wahl gegeben hätte, wäre Magdeburgs Vorsitz wahrscheinlich nicht mehr so sicher gewesen", meinte ein Vereinsmitglied nach der Versammlung.