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"KuKuK" schlägt Alarm: Salzhäuser Kunstverein will Atelier erhalten

Der amtierende Vorstand des Kunstvereins "KuKuK" (v. li.): Vorsitzende Alexandra Eicks, Beisitzerin Julia Schröder, Schriftführerin Monika Wagner-Kirsten, Kassenführerin Tanja Ahrens-Lenk, Beisitzerin Andrea Bausch und 2. Vorsitzender David Weßling
ce. Salzhausen. „KuKuK“ schlägt Alarm: Der seit neun Jahren bestehende Salzhäuser Verein „Kunst machen, Kunst gucken, Kunst fördern“ - kurz „KuKuK“ - kämpft um den Fortbestand seines Ateliers an der Hauptstraße 6b. Aus diesem Grund stehen am Kirch- und Markttag von 11 bis 18 Uhr Vereinsvorstand und -mitglieder allen Interessierten für Fragen und Infos zur aktuellen Lage zur Verfügung. Wer konstruktive Ideen für die Erhaltung der über die Kreisgrenzen hinaus bekannten Kreativ-Stätte hat, sollte sie unbedingt mitbringen.
Hintergrund: Die Hans-Kauffmann-Stiftung, die „KuKuK“ lange Zeit großzügig unter die Arme griff, hat keine Kapazitäten für eine weitere Förderung. Die Benno-und-Inge-Behrens-Stiftung, der die Atelierräume gehören, kann dem Verein aus rechtlichen Gründen nicht weiter entgegenkommen. „Wenn nicht ein Wunder geschieht, müssen wir das Atelier aufgeben“, sagte Vorsitzende Alexandra Eicks auf der jüngsten Jahreshauptversammlung.
Als erste Maßnahme für den Atelier-Erhalt wurde daraufhin die erste Beitragserhöhung seit der Vereinsgründung beschlossen. Geplant ist außerdem die Einberufung eines „runden Tisches“. Daran teilnehmen sollen Vertreter von Politik, Vereinen und sämtlichen Institutionen in der Samtgemeinde, die in den Bereichen Kultur-, Sozial- und Jugendarbeit tätig sind. Ziel ist es, das Atelier in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen besser auszunutzen. „Diese Räume haben für die Region eine große kreative Bedeutung“, erklärte Alexandra Eicks und verwies als Beleg auf zahlreiche erfolgreich laufende Kurse für Kinder und Erwachsene.
- Infos unter www.kukuk-ev.de.