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"Kursbuch Zukunft" ist das Ziel

Beim Besuch der rumänischen Delegation in Salzhausen: Mit dabei waren (hi., v. re.) Wolfgang Krause, Gudrun Voigts, Elisabeth Mestmacher (hi., 2. v. li.) sowie (vorne v. re.) Sigrid Vogelsang und Adnana Mihaela Patrascoiu
Schulen in Salzhausen und Rumänien starten von EU geförderte Zusammenarbeit

ce. Salzhausen. "Kursbuch Zukunft - Zukunftsfähige Lebensstile in den Regionen" heißt das Ziel einer jetzt gestarteten internationalen Zusammenarbeit der Oberschule Salzhausen und der Scoala Gimnaziala im rumänischen Sfantu Gheorghe. Delegationen beider Schulen stellten das mit insgesamt 34.400 Euro von der EU geförderte Projekt in Salzhausen vor. Unterstützt wird das Vorhaben auch von der Leuphana Universität Lüneburg, wo zum Thema eine Bachelorarbeit ausgeschrieben wird.
"Die Schüler sollen ein ökologisches Bewusstsein entwickeln, für eine nachhaltige Lebensweise sensibilisiert werden, aktiv am gesellschaftlichen Leben in der Region teilnehmen, sich aber auch an internationalen Aktivitäten beteiligen", umrissen Salzhausens Oberschulrektorin Gudrun Voigt und ihre rumänische Kollegin Adnana Mihaela Patrascoiu Ziele des strategischen Partnerschaftsprojektes. Bei der Präsentation mit dabei waren unter anderem Sigrid Vogelsang, Oberschullehrerin und pädagogische Mitarbeiterin des Schulbiologischen Zentrums ("SchuBz") Lüneburg, das die Initiative unterstützt, Salzhausens Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause und Vize-Bürgermeisterin Elisabeth Mestmacher.
Im Rahmen des bis 2017 laufenden Projektes sind als nächste Schritte im Frühjahr ein Besuch einer rumänischen Schülergruppe in der Gemeinde Salzhausen und eine "Zukunftswerkstatt" vorgesehen. "Dabei sollen Schüler, Betriebe, Kommune und Umweltverbände gemeinsam kreative, innovative und nachhaltige Zukunftsperspektiven entwickeln", kündigte Gudrun Voigt an. Ein Gegenbesuch Salzhäuser Schüler in Rumänien inklusive "Werkstatt" erfolge im Herbst dieses Jahres. Die Ergebnisse der bei den Besuchen und in einem gemeinsamen Internetforum erstellten Arbeiten sollen 2017 im "Kursbuch" vorgelegt werden.
"In unserem Dorf Sfantu Gheorghe im Donaudelta leben die Menschen überwiegend von der Fischerei. Wer studieren will, zieht weg und kommt meistens nicht zurück. Deswegen müssen wir jungen Menschen Perspektiven vor Ort bieten", betonte Adnana Mihaela Patrascoiu. "Auch wir beschäftigen uns mit der Frage, mit welchen Angeboten wir den Blick von Jugendlichen, die die Welt sehen wollen, wieder verstärkt auf die Heimat lenken können. Daher unterstützen wir die 'Kursbuch'-Aktion sehr gerne", ergänzte Wolfgang Krause.