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"Naturpark ist fit für Zukunft": Wie Wachstumspotenziale für Region effektiv genutzt werden sollen

Ist im Naturpark vielerorts anzutreffen: das Handwerk des Bienenkorbmachers zu Imkerzwecken (Foto: Naturpark Lüneburger Heide)
ce. Salzhausen. "Der Naturpark Lüneburger Heide ist mit seinem Wachstumspotenzial fit für die Zukunft!" Das war der Tenor eines Vortrages, den Park-Geschäftsführerin Hilke Feddersen jetzt in Salzhausen hielt. Sie arbeitet zudem bei der Stabstelle für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Landkreises Harburg. Anlass ihres Referates war die Mitgliederversammlung des Verkehrs- und Kulturvereins (VKV) Salzhausen.
Der Naturpark umfasst Teile der Landkreise Harburg, Lüneburg und Heidekreis auf einer Fläche von insgesamt über 1.070 Quadratkilometern. Ihm gehören 35 Kommunen und 110 Personen als Mitglieder des gleichnamigen Vereins an. Zentrum des Parks ist das etwa 234 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet Lüneburger Heide.
Bei ihrem Vortrag setzte Hilke Feddersen unter anderem folgende Schwerpunkte:
- Heimische Wirtschaft:
"Der Naturpark fördert die regionale Wirtschaft und unterstützt Wertschöpfungsketten", erklärte Feddersen und verwies auf die Vermarktung von verschiedenen Erzeugnissen aus der Region. Ihr Appell an die Versammlung: "Kaufen Sie regional!"
- Förderung des Ehrenamtes:
Mit dem Naturpark-Tag wird das freiwillige Engagement für die Kulturlandschaft gefördert. Bis zu 600 Teilnehmer waren laut Feddersen beim jüngsten Aktionstag im Einsatz, der auch 2014 am zweiten Samstag im November stattfindet.
- Blick in die Zukunft:
"Finanziell wichtigste Säule" für Naturpark-Projekte sei- so Hilke Feddersen - die EU-Förderung 2014 bis 2020. Geldspritzen könne man bekommen aus dem Strukturfonds EFRE und aus "Leader"-Agrarfonds. Aus letzterem Topf würde ein regionales Entwicklungskonzept mit einem 2,4-Millionen-Euro-Budget bezuschusst. Das Konzept werde die Naturparkregion für den im Mai startenden Wettbewerb um die Bewerbung als "Leader"-Region schreiben. "Bringen Sie Ihre Ideen ein!", spornte Feddersen alle Interessierten ein.
- Pflichtthemen für das Regionale Entwicklungskonzept:
Oberste Priorität haben laut Hilke Feddersen unter anderem die verstärkte Verknüpfung von Handwerk, Kultur und Wirtschaft unter dem Motto "Aus der Region - für die Region". Als Beispiel nannte sie die Präsentation des Handwerks rund um die Imkerei, verbunden mit sogenannten "Honigtouren" und einer Werbung für den Heidehonig. Zudem gelte es, weiterhin Naturpark-Partnerbetriebe zu gewinnen, eine gemeinsame Touristeninformation der beteiligten Kommunen anzustreben sowie die Barrierefreiheit und Mobilität im Park-Bereich zu verbessern.
"Wir wollen, dass der Park auch in Zukunft ein Naturerlebnis mit hoher Lebensqualität bleibt", gab Hilke Feddersen schließlich die Marschrichtung vor.