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Naturparkregion unter neuer Regie: Olaf Muus ist jetzt Vereinsvorsitzender

In einer Versammlungspause: Vereinsvorsitzender Olaf Muus (vorne, 2. v. re.) und die übrigen Vorstandsmitglieder des Vereins Naturparkregion Lüneburger Heide
ce. Amelinghausen. Olaf Muus (48) ist neuer Vorstandsvorsitzender des Vereins "Naturparkregion Lüneburger Heide". Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Vereins wurde der Hanstedter Samtgemeindebürgermeister zum Nachfolger von Hans-Heinrich Höper gewählt, der das Spitzenamt seit 2008 innehatte. Als Dankeschön für sein Engagement bekam Höper von Vorstandsmitglied Helma Spöring (Heidekreis) im Namen des Vereins einen Gutschein für eine Ballonfahrt. Höper leitet die Geschicke der Samtgemeinde Jesteburg. Dem Vereinsvorstand bleibt er als persönlicher Vertreter für den Beisitzer aus dem Landkreis Harburg, dem Ersten Kreisrat Rainer Rempe, erhalten.
Zum Vertreter von Olaf Muus wurde Wolfgang Krause, Verwaltungschef der Samtgemeinde Salzhausen, bestimmt. Neu in den Vereinsvorstand gewählt wurden außerdem: Vize-Vorstandsvorsitzender Michael Göbel (Samtgemeinde Amelinghausen), dessen Vertreter Josef Röttgers (Samtgemeinde Gellersen), Detlef Paschen und Ulrich Mentz als Beisitzer aus dem Landkreis Lüneburg bzw. dessen Vertreter, Welf Heinrich Klaer und Cord Rüther (beide Heidekreis) als Beisitzer und Vertreter aus dem Bereich Landwirtschaft sowie Mathias Zimmermann und Julia Hallmann als Beisitzer bzw. Vertreterin aus dem Verein Naturschutzpark (VNP).
Der Naturpark Lüneburger Heide umfasst Teile der Landkreise Harburg, Lüneburg und Heidekreis auf einer Fläche von insgesamt 1.070 Quadratkilometern. Ihm gehören 35 Kommunen und knapp 100 Personen als Mitglieder an. Zentrum des Parks ist das etwa 234 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet Lüneburger Heide.
"Wir wollen Leader-Region werden und alles daran setzen, dass unsere Bewerbung Erfolg hat", gab Olaf Muus die "oberste Priorität" für die nächsten Monate vor. "Leader" ist ein EU-Förderprogramm zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Aus diesem Topf könnte ein regionales Entwicklungskonzept für die Zeit bis 2020 mit bis zu 2,8 Millionen Euro bezuschusst werden. Der Verein rechnet bald mit einem positiven Bescheid vom Land Niedersachsen, dass die Erstellung des Konzeptes gefördert wird, und will dieses dann bei einem Planungsbüro in Auftrag geben. Bis Januar 2015 muss der Ideenkatalog vorliegen. "Schwerpunktthemen werden unter anderem Barrierefreiheit und Mobilität im Naturpark sowie der Heideshuttle sein", kündigte Vereins-Geschäftsführerin Hilke Feddersen an.