Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Neue Photovoltaikanlage auf Salzhäuser Schulsporthalle wurde eingeweiht: Solarenergie für 200 Haushalte

Vor dem "Ausflug" per Hebebühne zur Anlage: Landrat Joachim Bordt (3. v. re.) mit Vertretern von Betreibergesellschaft, Schulen und Kreisverwaltung
ce. Salzhausen. "Mit diesem neuen Sonnenkraftwerk gehen wir einen weiteren Schritt für den Klimaschutz vor Ort - und das mit Hand und Fuß". Das sagte Landrat Joachim Bordt, als er jetzt in Salzhausen die neue Photovoltaikanlage auf dem Sporthallendach des Schulzentrums am Kreuzweg offiziell einweihte. Mit dabei waren neben Vertretern des Landkreises und der Schulen Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause, Frank Hoop von der die Anlage betreibenden Alfa Finanzdienstleistungs GmbH und Dirk Stuhlmacher, dessen im Salzhäuser Ortsteil Putensen ansässiges Solartechnik-Unternehmen für den Bau verantwortlich zeichnete.
Die Photovoltaikanlage hat 294 Module, die rund 60.000 Kilowattstunden pro Jahr produzieren. Damit können etwa 200 Haushalte mit sauberer Solarenergie versorgt und außerdem 40 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. 50 Prozent des erzeugten Stroms wollen Oberschule und Gymnasium direkt nutzen. "Wir freuen uns, dass wir die Energiewende praktisch umsetzen können", sagte Oberschul-Leiterin Gudrun Voigt. "Der Klimaschutz hat in Salzhausen Tradition, denn die erste Schul-Solaranlage wurde hier bereits in den 90er Jahren errichtet."
Um den Klimaschutz gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft und Bürgern erfolgreich zu gestalten, setzt die Kreisverwaltung - koordiniert durch Klimaschutzmanager Oliver Waltenrath - zahlreiche Maßnahmen seines Klimaschutzkonzepts um. Ein wichtiger Baustein ist die Bereitstellung von Dächern kreiseigener Gebäude für die Erzeugung von Sonnenenergie. Dazu wurden die in Frage kommenden 52 Dächer einer Solarpotentialanalyse unterzogen (das WOCHENBLATT berichtete). Die mit „sehr gut“ bewerteten Flächen - rund 8.000 Quadratmeter - stehen für die Gewinnung von Sonnenenergie zur Verfügung.
"Zukünftig wird die Kreisverwaltung weitere Flächen zur Verfügung zu stellen und den gewonnenen Solarstrom direkt vor Ort abnehmen", kündigte Joachim Bordt an.