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Peter Bruns hat den Brandschutz im Blut

Bei der Verleihung der Goldenen Ehrennadel (v. li.): Kreisjugendwart Detlef Schröder und Vierhöfens ausgezeichneter Jugendwart Peter Bruns (Foto: Foto: Feuerwehr)
ce. Vierhöfen. Er gehört bei den Brandschützern zu den dienstältesten Ausbildern auf Kreis- und sogar auf Landesebene: Peter Bruns (52), seit 1988 Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort Vierhöfen, wurde für sein langjähriges Engagement jetzt mit der Goldenen Ehrennadel gekürt. Es ist die höchste Auszeichnung, die die Deutsche Jugendfeuerwehr zu vergeben hat. "Ich bin sehr stolz darauf", freute sich Bruns nach der Verleihung durch Kreisjugendwart Detlef Schröder.
"Es war und ist mir wichtig, anderen Menschen zu helfen und die Kameradschaft zu pflegen", begründet Peter Bruns, weshalb er seit seinem 18. Lebensjahr in der Wehr aktiv ist. Damals wohnte er noch in Luhdorf. 1983 zog er nach Vierhöfen, trat dort den Rettern bei und wurde fünf Jahre später Jugendwart. "Seitdem sind gut drei Viertel der heute bei in unserem Dorf aktiven 38 Feuerwehrleute durch meine Schule gegangen", zieht Bruns eine Zwischenbilanz. Einige Jahre war er zudem Vize-Jugendwart der Samtgemeinde Salzhausen.
Sieben Jungen und ein Mädchen zwischen zehn und 16 Jahren gehören derzeit zu Bruns' Jugendwehr. "Es dürften gerne ein paar mehr sein. In Sportvereinen und anderen Organisationen werden viele Aktivitäten für den Nachwuchs geboten, der womöglich lieber dorthin geht als zu uns." Verstärkung ist daher gerne gesehen bei der Jugendwehr, die sich freitags von 18 bis 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus trifft. Dann stehen das Erlernen von Brandschutz-Techniken in Theorie und Praxis, aber auch Spiel und Spaß auf dem Programm. In diesem Jahr nehmen die Vierhöfener auch an einer Fahrt nach Polen teil, zu der die Jugendwehren der Samtgemeinde starten. "Bei uns ist fix was los, es kommt keine Langeweile auf", so Bruns.
Noch bis 2015 ist der verheiratete Vater zweier Kinder, im Hauptberuf Zimmermann, als Vierhöfener Jugendwart gewählt. "Dann wäre ich 27 Jahre im Amt, würde aber die 30 gerne vollmachen", schmiedet er Zukunftspläne. Schon jetzt in der Jugendwehr und bei den Aktiven im Einsatz ist sein 16-jähriger Sohn. Der Vater: "Auch er trägt quasi das Retter-Gen in sich, denn wir haben ihn Florian getauft - nach dem Schutzheiligen der Feuerwehr!"