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Samtgemeinderat beschließt Sanierung: Salzhäuser Waldbad geht nicht baden

Seit Jahrzehnten eine beliebte Freizeit- und Sportstätte: das Freibad in Salzhausen
ce. Salzhausen/Toppenstedt. Das Salzhäuser Waldbad wird für rund 2,14 Millionen Euro saniert. Das beschloss der Samtgemeinderat mit großer Mehrheit in seiner Sitzung am Montagabend in Toppenstedt. Im "neuen" Freibad sind unter anderem vier 50-Meter-Bahnen, ein Nichtschwimmerbereich und ein separates Kleinkinder-Becken geplant. Mit weiteren Optionen wie der möglichen Ausstattung der Badelandschaft mit Holzliegeflächen oder Sonnensegel soll sich nun - so der Ratsbeschluss - der Ausschuss für Schulen, Jugend, Sport und Kultur der Samtgemeinde befassen. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich zum Saisonende 2014 beginnen.
Die Gemeinden Salzhausen, Gödenstorf und Wulfsen haben bereits entschieden, dass sie das Vorhaben mit Investitionskostenzuschüssen in Höhe von 110.000, 20.000 und 16.800 Euro unterstützen.
"Die Daseinsvorsorge beim Schwimmbad, wo sich viele Menschen aus der Region in ihrer Freizeit treffen und Schwimmunterricht angeboten wird, ist Aufgabe der öffentlichen Hand", hob Salzhausens Bürgermeister Hans-Joachim Abegg (Grüne), der auch im Samtgemeinderat sitzt, hervor. "Mit Bauchschmerzen" stimmte FDP-Mann Wolff-Dietrich Botschafter der Badsanierung zu angesichts der Tatsache, dass durch den dafür erforderlichen Kredit die Pro-Kopf-Verschuldung in der Samtgemeinde "immens steige". Für das Projekt spreche jedoch, dass das Bad nach den Baumaßnahmen ie nächsten gut 30 Jahre unbeschadet überstehen werde.
Für den Erhalt des Waldbades setzen sich auch die DLRG-Ortsgruppe Salzhausen und der örtliche Verein "Die Waldbadförderer" ein. Beim von den beiden Institutionen jetzt veranstalteten Sponsorenschwimmen "Nasse Nacht" mit insgesamt 426 Teilnehmern kamen 5.036,60 Euro für den guten Zweck zusammen. 660 Euro davon stammen von der privaten "Weihenstephan"-Radlergruppe, die einen Scheck an Andreas Will und Dagmar Maigatter vom Fördervereins-Vorstand übergaben.