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"Schnelles Eingreifen muss möglich sein": Nach Einbrüchen um ihre Sicherheit besorgte Luhmühlener fordern mehr Polizeipräsenz

Mit den gesammelten Unterschriften: Mit-Initiatorin Eva Raden
ce. Luhmühlen. "In jüngerer Zeit ist in unserem Viertel wiederholt eingebrochen worden. Der letzte Einbruch liegt erst kurze Zeit zurück. Das macht uns sehr große Sorge. Eine erhöhte Polizeipräsenz halten wir für unsere Sicherheit für unabdingbar." Das fordern Eva Raden (78) aus Luhmühlen und zahlreiche ihrer Nachbarn aus dem Straßenviertel Lobker Weg, Zur alten Luhe und Am Wiesengrund. Weil sie sich in ihrem Dorf nur noch "bedingt sicher" fühlen, haben die Heidjer insgesamt 74 Unterschriften von Anwohnern zusammengetragen, die sich eine stärkere Anwesenheit von Ordnungshütern wünschen. Ein Appellschreiben mit den Unterschriften ging an die Salzhäuser Verwaltung, die politischen Gremien und die Polizeistation, an die Polizeidirektion Lüneburg und an das Niedersächsische Innenministerium. "Besonders beunruhigend finden wir, dass - wie die Erfahrung gezeigt hat - die Polizei im Ernstfall abends oft erst aus Winsen kommen muss, weil die Salzhäuser Station nicht besetzt ist", bemängelt Eva Raden. "Wir fordern die Verantwortlichen in der Politik und bei der Polizei dringend dazu auf, die Besetzung der Salzhäuser Polizeiwache so zu gestalten, dass bei Einbrüchen und in anderen Notfällen ein schnelles Eingreifen möglich ist."
Im Raum Luhmühlen gebe es keine gravierende Häufung von Einbrüchen im Vergleich zu anderen Regionen, etwa ein halbes Dutzend Fälle seien in diesem Jahr in dem Salzhäuser Ortsteil aktenkundig geworden, heißt es seitens der Polizei gegenüber dem WOCHENBLATT. Man werde die Entwicklung aber im Auge behalten und weiterhin um die größtmögliche Sicherheit der Bürger bemüht sein.
"Luhmühlen gehört, was Einbrüche und andere Delikte betrifft, nicht zu den Brennpunkten in der Samtgemeinde. Da gibt es andere Orte, an denen ich mir mehr Polizeipräsenz wünsche", sagt Verwaltungschef Wolfgang Krause. Auch an ihn schickte Eva Raden vor wenigen Tagen ihr Forderungsschreiben mit den gesammelten Unterschriften. "Unabhängig von diesem Schreiben führt die Samtgemeindeverwaltung bereits intensive Gespräche mit der Polizeiführung über die künftige Besetzung der Station in Salzhausen."