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Schülerfirma "FairSalzen" des Gymnasiums Salzhausen ist jetzt Genossenschaft

Bei der Gründungsfeier: die Mitglieder der Schülergenossenschaft mit Lehrern und Unterstützern (Foto: Gymnasium Salzhausen)
ce. Salzhausen. Aus der Schülerfirma "FairSalzen" des Gymnasiums Salzhausen wurde kürzlich im Rahmen einer feierlichen Gründungsveranstaltung eine nachhaltige Schülergenossenschaft. „FairSalzen“ ist eine nachhaltig wirtschaftende Schülerfirma, die biologisch erzeugte, regionale und möglichst fair gehandelte Produkte anbietet. Die Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung der Lehrerinnen Anne-Kathrin Dierschke und Kathrin Dräger betreibt einen Snack-Automaten in der Schulcafeteria und bietet ein Catering für schulische Veranstaltungen an.
25 Schüler des fünften bis elften Jahrgangs treffen sich regelmäßig am Dienstag- und Mittwochnachmittag, um gemeinsam und höchst professionell im Einkauf, Marketing, in der Buchhaltung oder bei der Automatenwartung aktiv zu sein. Ökologische und soziale Aspekte stehen dabei im Vordergrund, wobei die Wirtschaftlichkeit der Schülerfirma nicht aus den Augen geraten darf. Dies gelingt so gut, dass „FairSalzen“ mittlerweile schwarze Zahlen schreibt. „Daher ist es nur konsequent, wenn man sich jetzt, als solides und umsatzstarkes Unternehmen, endlich eine Rechtsform gibt“, erklärte Anne-Kathrin Dierschke. Die Struktur einer Genossenschaft passt am besten zur Philosophie und zur Arbeitsweise von "FairSalzen". „Transparenz, Partizipation, demokratische Entscheidungsfindung – diese Leitprinzipien können in einer Genossenschaft deutlich besser gelebt werden als beispielsweise in einer Aktiengesellschaft“, betonte Isa v. Platen, Schülerin des neunten Jahrgangs und Vorstandsmitglied der Genossenschaft.
Mit Unterstützung der Landesschulbehörde sowie der Volksbank Lüneburger Heide eG als Realgenossenschaft und Partner machte sich die Schülerfirma im September 2015 auf den zuweilen steinigen, weil mit allerlei Bürokratie gepflasterten Weg zur Bildung der Genossenschaft. Über 60 Mitglieder nahmen nun an der ersten Generalversammlung teil. „Durch die Gründung der Genossenschaft wird nicht nur Realität simuliert, sondern dem Projekt auch eine gewisse Ernsthaftigkeit zugesprochen, die angemessen ist und dazu beiträgt, das Engagement der Aktiven zu würdigen“, erklärte Arne Simon, Koordinator für das Aufgabenfeld „Schule und Beruf“ am Gymnasium. Die Gründungsfeier, die komplett von den "FairSalzen"-Schülern geplant und durchgeführt wurde, begeisterte alle Anwesenden.