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"Sicherheit bleibt hier auf der Strecke"

Stein des Anstoßes: Der neue Radweg wird streckenweise über die stark befahrene Aubach-Brücke geführt - ohne Sicherheitsabgrenzung zum Pkw-Verkehr
ce. Garstedt/Bahlburg. Voraussichtlich Ende Mai soll der neue Radweg vom Ortsausgang Garstedt bis zum Bahlburger Kreuz offiziell eingeweiht werden. Die Kosten von insgesamt rund 490.000 Euro teilen sich die Samtgemeinde Salzhausen und das Land Niedersachsen. "Da wird soviel Geld ausgegeben, und dann bleibt die Sicherheit auf der Strecke", ärgern sich viele Radler, die die 3,1-Kilometer-Strecke entlang der L234 schon jetzt nutzen. Der Auslöser ihres Unmutes: An der über den Aubach führenden Brücke wird der bis dahin durch einen Grünstreifen von Fahrbahn getrennte Radweg rund 20 Meter lang über die viel befahrene Brücke geführt und erst danach wieder abseits der Straße fortgesetzt. "Es müsste doch möglich sein, entweder für den Radweg eine eigene kleine Brücke über den Fluss zu bauen oder ihn auf der Autobrücke durch eine Leitplanke als Schutz abzugrenzen", sagt ein empörter Nutzer der Route. "Es ist derzeit nicht geplant, für den Radweg eine separate Brücke zu bauen. Wir werden die über die Autobrücke verlaufende Radstrecke aber durch einen Signal-Sicherheitsstreifen abgrenzen", erklärt Annette Padberg vom Landesstraßenbauamt in Lüneburg auf WOCHENBLATT-Anfrage. Wenn die Brücke - so Padberg weiter - in ein paar Jahren erneuert werden müsse, werde man den Rad-Pfad darauf verbreitern. Padberg: "Wann dies geschehen wird, steht derzeit aber noch nicht fest."