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Tangendorfer ärgern sich über Temposünder und Schlaglöcher: "Hier wird zuviel gerast!"

Ärgern sich über Schlaglöcher und Raser (hi., v. li.): Tanja Bagdons, Nina Schmidl sowie Benjamin und Madlen Fahl mit Kindern
ce. Tangendorf. "Viele Leute rasen hier rücksichtslos durch! Zum Glück ist noch kein Mensch zu Schaden gekommen." Besorgt blickt Nina Schmidl, Mutter dreier Kinder, auf das Treiben vor ihrer Tür in Tangendorf. Sie wohnt mit ihrer Familie im Waldweg. Die Anliegerstraße führt zu den Äckern der örtlichen Landstraße und nach Brackel - und wird von vielen Nutzern als Rennstrecke missbraucht.
"Schon morgens um 6 Uhr fahren hier Trecker zum Gülletransport durch, mal vorschriftsmäßig, sehr oft aber viel zu schnell. Und auch viele Pkw-Fahrer treten eindeutig zu stark aufs Gaspedal", beklagt sich Nina Schmidl. "Hier leben zahlreiche Kinder, die auch mal mit ihren Fahrrädern unterwegs sind. Nicht auszudenken, was passiert, wenn eines von ihnen vor ein Auto fällt", sagen Benjamin und Madlen Fahl, die zwei Kinder haben und im Schierweg leben, wo sie das Raser-Szenario ebenfalls regelmäßig zu beobachten. "Wir würden uns wünschen, dass die Gemeinde in diesen Straßen aus den 50er-Zonen Tempo-30-Zonen macht. Wir waren mit dieser Forderung auch schon in Sitzungen der politischen Gremien", so die Anwohner. "In Wulfsen gilt sogar in allen Straßen unter Gemeinde-Regie Tempo 30."
"Auch gegen die seit langer Zeit bestehenden Schlaglöcher müsste dringend etwas getan werden. Sie sind so tief, dass Autofahrer und auch Kinder auf ihren Rädern leicht verunglücken können", mahnt Tanja Bagdons aus dem Schierweg.
"Tempo-30-Zonen im Waldweg und im Schierweg wurden vom Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt, weil das Gremium davon überzeugt ist, dass sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt", erklärt Bürgermeister Heinrich Nottorf aus WOCHENBLATT-Anfrage. "Die Ausbesserung der Straßen haben wir auf dem Zettel. Die Schlaglöcher sollen baldmöglichst beseitigt werden. Die Auftragsvergabe läuft bereits."