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Umgebautes Domizil der Feuerwehr Putensen wurde endlich eingeweiht

Symbolische Schlüsselübergabe: Gemeindebrandmeister Jörn Petersen (li.) und Ortsbrandmeister Karsten Supplieth (Foto: Mathias Wille)

"30 Jahre Planung, ein Jahr Bauzeit"

  ce. Putensen. Einen großen Grund zur Freude hatte jetzt die Freiwillige Feuerwehr Putensen: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde ihr umgebautes und renoviertes Gerätehaus eingeweiht.
Im Jahr 1970 war das jetzige Feuerwehrhaus der Brandschützer errichtet worden. War es seinerzeit für die Unterbringung des Einsatzfahrzeuges und einen kleinen Raum für Schulungen und Kameradschaftspflege groß genug, so wurden die Räumlichkeiten mit der Gründung der Jugendwehr in den 1980er Jahren und mit der Indienststellung eines größeren Einsatzwagens zu klein. Immer wieder gab es Bemühungen, Mittel für den Umbau des Hauses genehmigt zu bekommen. Auch die Feuerwehrunfallkasse bemängelte regelmäßig die nicht mehr den neuesten Bestimmungen entsprechenden Verhältnisse in Putensen. Nach ausführlichen politischen Beratungen beschloss der Salzhäuser Samtgemeinderat dann im vergangenen Jahr die Bereitstellung der Gelder für den Umbau.
Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause erläuterte nun bei der Einweihung die durchgeführten Maßnahmen. So wurde das bisher ungenutzte Dachgeschoss energetisch saniert und ausgebaut. Statt des bisherigen kleinen Schulungsraums im Erdgeschoss ist jetzt das gesamte Obergeschoss für Schulungen der Aktiven und der Jugendfeuerwehr nutzbar. Im Erdgeschoss wurde die tragende Wand zwischen der Fahrzeughalle und dem ehemaligen Schulungsraum entfernt und ein neues, breiteres Rolltor sowie eine Abgasabsauganlage installiert. Somit haben das Einsatzfahrzeug und die Schutzausrüstung der Einsatzkräfte jetzt ausreichend Platz, sodass ein reibungsloser Dienstbetrieb möglich ist.
Gemeindebrandmeister Jörn Petersen und Ortsbrandmeister Karsten Supplieth bedankten sich bei Rat und Verwaltung für die Zurverfügungstellung der finanziellen Mittel in Höhe von 112.000 Euro. Die Kosten für die energetische Sanierung wurden von der Gemeinde als Eigentümerin des Gebäudes übernommen. "Nach 30 Jahren Planungszeit und fast einem Jahr Bauzeit können wir heute ein Feuerwehrhaus auf aktuellem Stand an die Feuerwehr übergeben“, freute sich Jörn Petersen. Er bedankte sich zudem bei den Aktiven der Wehr, die mit über 400 Stunden Eigenleistung sehr zum Gelingen des Umbaus beigetragen hätten. Hier ging ein besonderer Dank an Gruppenführer Matthias Pauli für seinen außerordentlichen Einsatz während der Umbauphase.