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"Unbezahlbare Einsatzbereitschaft" in Salzhausen

In Einsatzkluft: Ortsbrandmeister Stephan Boenert
ce. Salzhausen. Etwa vier Einsätze fährt die Freiwillige Feuerwehr Salzhausen in durchschnittlichen Monaten. Der Juni lief jedoch alles andere als normal ab. "Innerhalb von nur 15 Tagen hatten wir insgesamt 20 Einsätze zu absolvieren. Das ist Rekord", sagte jetzt Ortsbrandmeister Stephan Boenert beim Blick auf die Monatsbilanz. "Dies nehme ich zum Anlass, mich besonders bei meinen Kameradinnen und Kameraden für ihre stetige, unbezahlbare Einsatzbereitschaft und vor allem für die gute Kameradschaft zu bedanken."
Zu den "traditionellen" Aufgaben der Retter gehören im Juni die Absperr- und Sicherheitsdienste beim Salzhäuser Schützenfest und bei der Vielseitigkeitsreiter-Meisterschaft in Luhmühlen. Nicht eingeplant waren indes unter anderem drei Tageseinsätze beim Elbe-Hochwasser mit der Deichbereitschaft des Landkreises Harburg im Amt Neuhaus (Kreis Lüneburg), ein Scheunenbrand in Salzhausen und ein Großfeuer in einem Gewerbegebiet in Amelinghausen zwischen den Elbe-Aktivitäten, ein tödlicher Verkehrsunfall in Putensen sowie mehrere Hilfeleistungen. "Kam man morgens gegen 6 Uhr von einem mehrstündigen Brandeinsatz nach Hause, so ging es um 7 Uhr schon wieder los zur Elbe. Für einige Kameraden blieb keine Zeit zum Schlafen", beschreibt Stephan Boenert den Ausnahmezustand. "Ich hoffe, dass bald wieder so etwas wie Normalität bei unserer ehrenamtliche Arbeit herrscht."
Im Monat Juli wurde die Salzhäuser Feuerwehr bis Redaktionsschluss bislang "nur" einmal alarmiert.