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Vandalismus am Salzhäuser Aussichtsturm reißt nicht ab

Wurde 2010 nach einem Brand neu errichtet: der Aussichtsturm auf dem Salzhäuser Paaschberg
ce. Salzhausen. Der Aussichtsturm auf dem Paaschberg in Salzhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel - nicht nur von Touristen, sondern leider immer öfter auch von Vandalen, die das Bauwerk mit Schmierereien verunstalten und massiv beschädigen.
Im Jahr 2010 war der zum Bürgerpark gehörende, 20 Meter hohe Turm aus Holz und Metall nach einem Brand für knapp 100.000 Euro auch mit Mitteln des Europäischen Fonds regionale Entwicklung (EFRE) neu errichtet worden. Wer ihn in diesen Tagen erklimmen will, muss sich freihändig gut bewegen können, da das hölzerne Treppengeländer am Fuß des Turmes von Unbekannten teilweise zerstört wurde. Oben angelangt, blickt der Besucher auf verschiedene Sehenswürdigkeiten und Ortschaften in der Umgebung. Um welche Stätten es sich handelt, stand bis vor kurzem auf wegweisenden Messingschildern auf der Turmbrüstung, die jetzt erneut geklaut wurden. Zum Leidwesen vieler Ausflügler nicht verschwunden sind dagegen die immer wieder auftauchenden zahlreichen Graffiti-Obszönitäten.
"In der Gemeinde werden pro Jahr durch Vandalen Schäden in Höhe von rund 10.000 Euro angerichtet. Der Turm ist dabei einer der Hauptschauplätze. Ich verurteile dieses rücksichtslose Verhalten aufs Schärfste", sagt Verwaltungschef Wolfgang Krause gegenüber dem WOCHENBLATT. Verhindern könne man derartige Ausschreitungen womöglich, wenn man um den Turm einen Zaun errichten würde, der nur geöffnet wird, wenn ein Verwaltungsmitarbeiter als Aufsicht dabei ist. "Aber das ist nicht Sinn der Sache, denn der Turm soll für jedermann zugänglich bleiben", räumt Krause ein. Das beschädigte Holzgeländer soll durch eine Aufstiegshilfe aus Eisen ersetzt werden. "Wir werden die Vorgänge am Paaschberg weiterhin im Auge behalten und die Übeltäter ja vielleicht schnappen", so Wolfgang Krause.