Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Von Baugebieten bis Gewerbe: Grundzentrum Salzhausen entwickelt sich kontinuierlich

Attraktives Grundzentrum: Salzhausen lockt mit seinen Vorzügen viele Besucher und Neubürger an
 
Soll noch im ersten Halbjahr 2018 fertig werden: der neue Lidl-Markt, für den (v. li.) Gemeindedirektor Wolfgang Krause, Lidl-Geschäftsführer Joachim Florack und Bürgermeisterin Elisabeth Mestmacher 2017 den ersten Spatenstich vornahmen (Foto: archiv / ce)
ce. Salzhausen. "Das Grundzentrum Salzhausen entwickelt sich kontinuierlich und nachhaltig weiter." Das betont Gemeindedirektor Wolfgang Krause in seinem Rückblick auf 2017 und dem Ausblick auf 2018. Nachdem die Grundstücke im Neubaugebiet Witthöftsfelde binnen kürzester Zeit verkauft worden seien und die Nachfrage nach Baugrundstücken nach wie vor sehr groß sei, habe die Gemeinde die Planungen für die Erweiterung des Baugebietes in Richtung Süden bis zur Höhe des Kreuzweges eingeleitet. Die verkehrstechnische Erschließung dieses Bereiches solle zusätzlich im Süden über einen zu bauenden Kreisverkehr in der Eyendorfer Straße in Höhe Kreuzweg erfolgen. "Mit der Baureife wird in knapp zwei Jahren gerechnet. Im ersten Quartal 2018 werden sich die politischen Gremien der Gemeinde mit dem Bebauungsplan B / Witthöftsfelde-Nord befassen. Ziel ist es, auch den nördlichen Bereich des Baugebietes planerisch kurzfristig zum Abschluss zu bringen", kündigt Wolfgang Krause an.
Aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum tat die Gemeinde in 2017 als Gesellschafter der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Harburg bei. Ziel sei es, die ersten Projekte für bezahlbaren Wohnraum bereits in diesem Jahr umzusetzen.
Im neuen Gewerbegebiet Oelstorf II wurden laut dem Verwaltungschef weitere Grundstücke verkauft. Es wird damit gerechnet, dass neben der Firma Salmatec im westlichen Teil des Gewerbegebietes auch weitere Unternehmen ihre Baumaßnahmen in 2018 beginnen werden.
Nach vielen Jahren der Planung fand in 2017 der erste Spatenstich für den Lidl-Markt an der Bahnhofstraße statt. Die Bauarbeiten sollen noch im ersten Halbjahr 2018 abgeschlossen werden. "Aldi möchte sich ebenfalls erweitern und befindet sich in aktuellen Planungen, was im Rahmen des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes der Gemeinde noch umsetzbar ist. Damit ist die Entwicklung des großflächigen Lebensmitteleinzelhandels in Salzhausen dann auch abgeschlossen", so Krause.
Das Möbelhaus Michaelis einschließlich seines Küchenstudios werde wird sich ebenfalls am Standort des Möbelhauses in Oelstorf erweitern. Erfreut zeigte sich die Gemeinde über die 2018 erfolgte Ansiedlung des Baustoffhandels Haul im neuen Gewerbegebiet.
Als "eine der großen Herausforderungen" für die Zukunft sieht Krause das Bestreben an,  im Zentrum und zentrumsnahen Bereich in Salzhausen Bestandsimmobilien für Gewerbe barrierefrei herzustellen. Die Kommune werde entsprechende Zielsetzungen planerisch gern unterstützen. "Ein großes Anliegen der Gemeinde ist es dabei, mittelfristig Leerstände zu vermeiden."
Die Gemeinde stehe dafür - so hebt Krause hervor -, die Straßeninfrastruktur kontinuierlich zu reparieren und sanieren. In 2016 und 2017 wurden dafür fast 200.000 Euro investiert. In 2018 wurden im Haushalt weitere 100.000 Euro für die Straßen Am Berge, Am Fuhrenkamp und für Wirtschaftswege zur Verfügung gestellt. Für 2019 ist die Sanierung des Kreuzweges geplant. "In diesem Zusammenhang muss der Kreuzweg vor dem Schulstandort so gestaltet werden, dass dadurch die verkehrliche Situation einschießlich des Busverkehrs erheblich verbessert wird", räumt Krause ein. Zeitgleich plane der Landkreis Harburg die Erweiterung des Gymnasiums Salzhausen aufgrund der Wiedereinführung der 13. Klasse. Die dafür erforderliche planerische Abstimmung der Gemeinde mit dem Kreis sei eingeleitet.
Die Bushaltestellen "Im Kamp“ und "Abzweig Putensen“ wurden 2018 barrierefrei ausgebaut. Die Kosten betrugen etwa 120.000 Euro. Dafür erhielt die Gemeinde 76.000 Euro an Fördermitteln. In diesem Jahr werden die Haltestellen "Kreienbarg“ und "Uhlenbusch“ für etwa 150.000 Euro ausgebaut. Nach Abzug der Fördermittel muss die Gemeinde einen Eigenanteil von 37.500 Euro berappen.