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Wohncontainer für rund 120 neue Flüchtlinge werden in Samtgemeinde Salzhausen aufgestellt - Infoabende in Eyendorf, Gödenstorf und Wulfsen

Reges Interesse: Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause bei seinem Vortrag im Eyendorfer Haus Sander
ce. Eyendorf. Für die Aufnahme von bis zu 32 Flüchtlingen überlässt die Gemeinde Eyendorf dem Landkreis Harburg ein Grundstück in der Nähe des Feuerwehrgerätehauses in der Straße "Am Borgfeld", wo Wohncontainer für die Asylbewerber errichtet werden sollen. Das beschloss der Gemeinderat jetzt einstimmig im Haus Sander.
Zuvor hatte Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause im Beisein zahlreicher Zuhörer die Flüchtlingsunterbringung erörtert. Derzeit würden den Landkreisen von der Landesaufnahmebehörde wöchentlich bis zu 40 Flüchtlinge zugewiesen, die dann auf die Kommunen verteilt würden. Im Kreis Harburg müssten bis Ende des Jahres voraussichtlich noch 1.853 Asylsuchende aufgenommen werden, wobei derzeit 1.496 Plätze fehlten.
In der Samtgemeinde Salzhausen leben momentan 112 Flüchtlinge. Neben den etwa 30 in Eyendorf sollen ebenso viele in Gödenstorf sowie 60 an der Gemeindegrenze zwischen Garstedt und Wulfsen hinzukommen. Mit der Aufnahme der Asylbewerber würde die Samtgemeinde ihr Soll "gerade so eben erfüllen", erklärte Krause. Betreut würden die Unterkünfte in der Samtgemeinde von der Hilfsorganisation "Human Care".
Einige Eyendorfer räumten ein, dass sie gerne vor dem Ratsentscheid von den Unterbringungsvorhaben erfahren hätten. Wolfgang Krause gab zu bedenken, dass dies aus Zeitgründen nicht möglich gewesen sei, da der Landkreis jeweils binnen einer Woche Plätze für die ihm zugeteilten Flüchtlinge finden müsse. Bei Bedarf stehe er selbst jedoch für Gespräche zur Verfügung, betonte der Verwaltungschef.
• Zur Infoabenden über die Flüchtlingsunterbringung laden der Landkreis und die Kommunen ein: Dienstag, 17. Februar, 20 Uhr, Eyendorfer Haus Sander; Dienstag, 24. Februar, 18.30 Uhr, Wulfsener Gasthof Große, Mittwoch, 25. Februar, 19 Uhr, Gödenstorfer Gasthof Isernhagen.