Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Wollen raus aus dem Keller!": Salzhäuser Jugendliche suchen nach einem neuen Treffpunkt

Wünschen sich ein neues Jugend-Quartier in Salzhausen: (vorne, v. li.) Eduard Heinrich und Lukas Rosenberger sowie (hi., v. li.) Mika Mertens, Monika Rase und Franziska Rosenberger
ce. Salzhausen. "Wir wollen raus aus dem Keller!" Darin sind sich die Jungen und Mädchen einig, die sich seit vielen Jahren im Jugendzentrum (JUZ) im Untergeschoss des Salzhäuser Rathauses treffen. Jugendpflegerin Monika Rase (53) und ihre Schützlinge haben deshalb Ideen für einen geeigneteren Treffpunkt gesammelt. Diese wollen sie bei der Bürgerbeteiligung am "Strategie- und Handlungskonzept Salzhausen 2025" der Gemeinde einbringen, dessen Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 15. Januar, um 19 Uhr in der Schulmensa am Kreuzweg stattfindet.
Neben dem JUZ sind der ZOB an der Bahnhofstraße und das Gelände des Penny-Marktes an der Lüneburger Straße weitere Orte, wo die Heranwachsenden regelmäßig zusammenkommen. "Außer im Hochsommer sind diese Plätze aber eher kühl statt cool", sagt Monika Rase. "Wir würden uns im Dorf ein Quartier mit Büro und einer Art Billardcafé wünschen. Es sollte von der Jugendpflege betrieben und von Ehrenamtlichen, die Inhaber einer Jugendleiterkarte sind, geleitet werden", so Rase und ihre Mitarbeiterin Franziska Rosenberger (27). Als idealer Standort in Frage käme aus ihrer Sicht ein seit 1986 leerstehendes Gebäude an der Bahnhofstraße, in dem unter anderem mal eine Dachdeckerfirma untergebracht war.
Auch die JUZ-Stammgäste Mika Mertens, Lukas Rosenberger (beide 15) sowie Eduard Heinrich (25) "wollen mehr überdachten Raum für mehr Aktivitäten". Lukas: "Ob der neue Jugendtreff im Zentrum oder an Ortsrand liegen würde, wäre mir egal."
"Die Gemeinde verhandelt derzeit mit den Besitzern des Hauses an der Bahnhofstraße, das unter Denkmalschutz steht, über einen Ankauf. Wenn wir das Haus erwerben können, werden wir anschließend über die künftige Nutzung beraten", sagt Verwaltungschef Wolfgang Krause gegenüber dem WOCHENBLATT. Krause: "Wir werden die Jugendlichen in jedem Fall bei ihrer Suche nach einem besseren Treffpunkt unterstützen."