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"Die Vernunft hat gesiegt": Bürgerinitiative und Kommunen zum Windkraft-Beschluss des Kreistages

ce. Toppenstedt/Salzhausen. Die Bürgerinitiative (BI) "Toppenstedter Gegenwind" zeigt sich erfreut über die jüngste Entscheidung des Kreistages, die umstrittenen, zum Landschaftsschutzgebiet (LSG) "Garlstorfer Wald" gehörenden Flächen in Toppenstedt und Gödenstorf nicht als Vorranggebiete für Windenergie auszuweisen. Damit wurde gleichzeitig die Prüfung einer Entlassung aus dem LSG beendet. "Spät, zum Glück aber nicht zu spät, ist auch der Politik klar geworden, dass im Sinne der Energiewende keinerlei Not besteht, Landschaftsschutzgebiete durch die Errichtung von Windkraftanlagen nachhaltig und unwiederbringlich zu zerstören", so BI-Sprecher Oliver Grett. "Wir freuen uns, dass letztendlich die Vernunft gesiegt hat und der Natur und dem Wohle der Menschen Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen eingeräumt wurde."
Möglich wurde der Kreistagsbeschluss insbesondere durch eine Kehrtwende bei CDU und Wählergemeinschaft. Die Gruppe votierte - im Gegensatz zu ihrer ursprünglichen Ansicht - jetzt für eine Herauslösung der Areale in Toppenstedt und Gödenstorf aus dem LSG. "Die Samtgemeinde Salzhausen begrüßt ausdrücklich, dass die Gruppe Windkraftanlagen in Landschaftsschutzgebieten eine Absage erteilt hat und die Prüfung der Eignung von Windenergie-Standorten in derartigen Arealen nicht weiter verfolgen wird", erklärte Samtgemeindebürgermeister und Gemeindedirektor Wolfgang Krause. Vor dem Hintergrund, dass der Landkreis bereits im geltenden Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) ausreichend Flächen für
die Windkraft zur Verfügung stelle, gingen - so Krause - sowohl die Samtgemeinde als auch die Gemeinde Salzhausen davon aus, dass auch die noch zur Diskussion stehenden kleinteiligen und somit untergeordneten Windpotenzialflächen im Raum Schnede und Putensen von vornherein bei den weiteren Planungen für das RROP 2025 ausgeschlossen werden.