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Salzhäuser Samtgemeinderat hat entschieden: Garstedter Auetal-Halle wird ausgebaut

Wird um Umkleideräume und Duschkabinen erweitert: die Auetal-Sporthalle in Garstedt
ce. Garstedt. Die Samtgemeinde Salzhausen bezuschusst die geplante Erweiterung der Auetal-Sporthalle in Garstedt um vier Umkleiden und zwei Duschräume für insgesamt rund 550.000 Euro mit einem Anteil von 20 Prozent. Die Finanzierung des restlichen Betrages sollen die die Halle nutzenden Gemeinden Garstedt, Wulfsen und Toppenstedt sowie der TSV Auetal nach entsprechender Absprache übernehmen. Das beschloss der Salzhäuser Samtgemeinderat mehrheitlich in seiner jüngsten Sitzung, als dort das Auetal-Konzept auf der Tagesordnung stand.
Die beteiligten Gemeinderäte werden nun darüber beraten, in welchem finanziellen Umfang ihre Kommunen etwas zu dem Vorhaben beisteuern. "Wir werden uns im machbaren Rahmen beteiligen", erklärte TSV-Vorsitzende Carmen Petersen gegenüber dem WOCHENBLATT.
SPD-Ratsherr Jürgen Beyer hob hervor, die Auetal-Halle sei für die Menschen im Einzugsbereich nicht nur in sportlicher Hinsicht von "großer Bedeutung", sondern auch, um vor Ort soziale Kontakte zu knüpfen und zu festigen. Eine reine Sportförderung, wie von Kritikern eingeräumt, sah Beyer im beschlossenen Zuschuss zum Ausbau nicht. "Es handelt sich vielmehr um die Ertüchtigung einer im Eigentum der Samtgemeinde befindlichen Halle", so der Sozialdemokrat.
Bedenken bezüglich der Geldspritze aus der Samtgemeinde-Kasse hatten einige Mitglieder der Grünen-Fraktion. "Ich habe Bauchweh bei einer Investition von 550.000 Euro vorwiegend mit Steuergeldern. Das könnte man auf privatem Wege günstiger bauen. Gleichwohl kann der TSV Auetal das Projekt allein nicht wuppen", räumte der Grüne Joachim Bartels ein.
Im Rahmen des Auetal-Konzeptes beschloss der Samtgemeinderat zudem einstimmig den Bau eines neuen Parkplatzes auf einem Gelände hinter dem Edeka-Markt Volker Meyer. Die Zufahrt wird über einen schon vorhandenen Weg zwischen dem Einkaufsmarkt und den angrenzenden Wohnbauten ermöglicht. Kosten: etwa 150.000 Euro. Im Rahmen der Maßnahme wird eine Umgestaltung des Grundschulhofes nötig, die voraussichtlich mit 24.000 Euro zu Buche schlägt. Eine womögliche Bezuschussung durch die Kreisschulbaukasse wurde bereits angekündigt.