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Salzhäuser Samtgemeindeumlage wird zur Kostendeckung aufgestockt

Plädierte für eine fünfprozentige Umlageerhöhung: Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause (Foto: archiv/ce)
ce. Salzhausen. Die Samtgemeinde Salzhausen hat mit Jahresbeginn ihre Umlage um drei Prozentpunkte auf 43 Prozent erhöht. Vorausgegangen war ein mehrheitlich gefasster Beschluss des Samtgemeinderates. Abgelehnt wurde die Empfehlung des Finanzausschusses, die Umlage um fünf Prozentpunkte anzuheben, um insbesondere die gestiegenen Kosten in der Kinderbetreuung decken zu können.
Die Umlage bildet eine der Haupteinnahmequellen der Samtgemeinde. Deren acht Mitgliedsgemeinden entrichten sie aus den Steuereinkünften als prozentualen Anteil der jeweiligen Steuerkraft. Vor gut 19 Jahren war die Samtgemeindeumlage auf die bisherigen 40 Prozent festgesetzt worden.
Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause hatte sich in der Sitzung für eine Umlageanhebung um fünf Prozentpunkte ausgesprochen. Alle anderen Varianten würden die Gefahr bergen, dass man kurzfristig erneut Mittel nachschießen müsse, um wachsende Kosten effektiv zu decken und hohen Haushaltsdefiziten im Falle sinkender Steuereinnahmen vorzubeugen. Auch Bernhard Müller (CDU) sah "keine andere Finanzierungsmöglichkeit".
Eckhard Schröder von der UWG/FDP-Gruppe, zugleich Bürgermeister von Gödenstorf, erklärte, bei einer Belastung mit einer Umlageerhöhung um fünf Prozentpunkte würde einigen Gemeinderäten "ganz schön der Kamm schwellen. Er sprach sich daher für eine Anhebung um zunächst drei Prozentpunkte in 2015 aus. Für 2016 könne man dann über weitere Maßnahmen beraten. Dabei müsse man die Bürger "mit plausiblen Entscheidungen mit ins Boot holen". Die Mehrheit des Samtgemeinderates schloss sich dieser Auffassung an.