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Schulsozialarbeit in Samtgemeinde Salzhausen wird fortgesetzt

Neue Schiedsmänner: Helmut Haensch (li.) und Stephan Kabbe

Neue Schiedsmänner wurden ernannt

ce. Salzhausen. Die Samtgemeinde Salzhausen wird die Schulsozialarbeit an den Grundschulen in Salzhausen und Eyendorf zunächst bis 31. Dezember 2018 weiterhin gemeinsam mit dem Landkreis Harburg finanzieren. Das beschloss der Samtgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Eigentlich ist das Land Niedersachsen für die Kosten der Schulsozialarbeit zuständig. Aufgrund knapper Kassen in Hannover teilen sich die Samtgemeinde und der Landkreis die finanziellen Aufwendungen aber bereits seit einigen Jahren. An den Schulen in Salzhausen und Eyendorf, wo insgesamt zwei halbe Stellen für Sozialarbeiter eingerichtet sind, werde "hervorragende Arbeit geleistet", waren sich die Ratsmitglieder einig.
Der Samtgemeinderat ernannte darüber hinaus mit Helmut Haensch (64) und Stephan Kabbe (51) aus Salzhausen zwei neue Schiedspersonen, die ab sofort den schon seit einigen Jahren amtierenden Schiedsmann Hans-Uwe Weyer unterstützen. Die ehrenamtlich aktiven Schiedsmänner haben die Aufgabe, gewissenhaft und unparteiisch bei Konflikten zwischen Privatleuten durch das Gespräch miteinander möglichst eine Einigung zu erzielen, bevor es zum juristischen Streit kommt. Dabei kann es um auf das Nachbargrundstück hinüberwachsende Bäume, Lärmärger oder Stress mit Haustieren gehen. "Ich habe früher bei meiner Arbeit als kaufmännischer Angestellter mit Menschen zu tun gehabt und dabei auch manch schwierige Verhandlungen geführt", begründete Helmut Haensch sein Engagement als Streitschlichter. Stephan Kabbe erklärte, er habe als Außendienstmitarbeiter eines Unternehmens "ebenfalls schon Mediations-Gespräche geführt, um zwischen Kunden und Firmenleitung zu vermitteln".