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SPD Salzhausen unterstützt Bahn-Pläne der Landesregierung: "Reaktivierung kann eine Chance sein!"

"Autoverkehr auf die Schiene ziehen": Ernst-Hinrich Hornbostel (Foto: archiv)
ce. Salzhausen. "Die Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Salzhausen - Winsen kann eine Chance sein!" Diese Auffassung vertritt die SPD in der Samtgemeinde Salzhausen. Sie begrüßt daher die Pläne der niedersächsischen SPD-Landesregierung, alte Bahnrouten für die Personenbeförderung wieder flott zu machen und dieses Vorhaben zu 75 Prozent zu finanzieren. Bis Ende 2014 soll über die Strecken entschieden werden, wobei der von der OHE betriebene, auch über Salzhausen führende Abschnitt Hützel - Winsen in der engeren Auswahl ist (das WOCHENBLATT berichtete).
"Es lohnt sich zu prüfen, ob damit der Autoverkehr auf die Schiene 'gezogen' werden kann. Ein direkter Bahnanschluss an den Hamburger Verkehrsverbund könnte das immer schwieriger werdende Pendeln nach Hamburg erleichtern", sagt der Salzhäuser Sozialdemokrat und Gemeinderatsherr Ernst-Hinrich Hornbostel. Eine bessere Bahnverbindung nach Hamburg könnte - so Hornbostel - Salzhausen auch für Neubürger interessanter machen. Ratsfrau Petra Forche betont, insbesondere das Kosten-Nutzen-Verhältnis müsse geprüft werden. "Aber eine mögliche Chance ungeprüft verstreichen zu lassen wäre schlecht".
Auf einer Mitgliederversammlung hat der SPD-Ortsverein Hohe Geest die Genossen und Genossinnen in den politischen Gremien der Region jetzt aufgefordert, sich bis zur nächsten Sitzung des Kreistages für die ernsthafte Prüfung einer Reaktivierung der Bahnstrecke Salzhausen- Winsen ausschließlich für den Personenverkehr einzusetzen. Gleichzeitig solle eine einschlägige Expertise zu den Vor- und Nachteilen einer Reaktivierung veröffentlicht werden. Eine Ertüchtigung der Strecke für die Ausweitung des Güterverkehrs sei auszuschließen.