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Zitate und Lieder zu Ehren der SPD

Freuten sich über zahlreiche "Geburtstags"-Gäste: Ortsvereinsvorsitzende Hella Hinsch und ihre Stellvertreter Christoph Schmiedebach (li.) sowie Markus Beecken
mum. Eyendorf. Mit einem ganz besonderen Programm hat der SPD-Ortsverein Hohe Geest am Samstag sein 40-jähriges Bestehen im Landhaus Eyendorf gefeiert und zugleich auf 150 Jahre Sozialdemokratie zurückgeschaut. Statt langer Reden, trugen Schriftführerin Ilka Göbel und Christoph Schmiedebach (stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender) wegweisende Zitate aus der 150-jährigen Geschichte der SPD vor. Passend dazu spielte die Gruppe "Dreyheit" Lieder aus den jeweiligen Jahrzehnten. Das gefiel den etwa 70 Gäste, zu denen auch Bundestagskandidatin Svenja Stadtler und Unterbezirksvorsitzender Klaus-Dieter Feindt sowie Jesteburgs Ortsvereinsvorsitzende Cornelia Ziegert zählten.
Nicht fehlen durfte beispielsweise ein Zitat von Willy Brandt aus dem Jahr 1969: "Die Regierung kann in der Demokratie nur erfolgreich wirken, wenn sie getragen wird vom demokratischen Engagement der Bürger. Wir haben so wenig Bedarf an blinder Zustimmung, wie unser Volk Bedarf hat an gespreizter Würde und hoheitsvoller Distanz. Wir suchen keine Bewunderer; wir brauchen Menschen, die kritisch mitdenken, mitentscheiden und mitverantworten. Das Selbstbewusstsein dieser Regierung wird sich als Toleranz zu erkennen geben." Das Zitat stammt aus der ersten Regierungserklärung des ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlers. "Wir wollen mehr Demokratie wagen" war sein Motto für die Erneuerung der Bundesrepublik. Passend dazu stimmte die Band "Heute hier, morgen dort" des Liedermachers und Sängers Hannes Wader an.
Im Anschluss schaute Elsabe Rolle, sie war von 1996 bis 2011 Bürgermeisterin in Salzhausen, auf 40 Jahre Hohe Geest zurück. Dabei betonte sie das Engagement der SPD in der Samtgemeinde Salzhausen. "Uns ging es stets darum, Altes zu bewahren und dabei offen für Neues zu sein", so Elsabe Rolle. Und das gelte auch heute noch.