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"Malerei trifft Fotografie": Neue Ausstellung mit Bildern aus Nepal in Salzhausen - Spendensammlung für Erdbebenopfer

Wann? 03.05.2015 14:00 Uhr

Wo? Haus des Gastes, Schützenstraße 4, 21376 Salzhausen DE
In der Ausstellung: Marianne Ehmke (li.) und Dr. Dorle Schütt
Salzhausen: Haus des Gastes | ce. Salzhausen. "Malerei trifft Fotografie" heißt eine neue Ausstellung mit Werken von Marianne Ehmke aus Gödenstorf, die jetzt im Salzhäuser Haus des Gastes (Schützenstraße 4) eröffnet wurde. Veranstalter sind die Gemeinde und die kommunale Dr.-Gerhard-Denckmann-Stiftung.
Ihre Liebe zur Malerei entdeckte Marianne Ehmke im Jahr 2005. Auslöser für die jüngste Ausstellung war eine Fotopräsentation über Menschen aus Nepal von der Salzhäuserin Dr. Dorle Schütt, die Marianne Ehmke vor einigen Jahren sah und sehr beeindruckt war. Dabei kam ihr die Idee, Bilder nach den Nepal-Fotos zu malen. "Von meinem Wunsch, ihre Reisefotos als Malvorlage zu nutzen, war Dorle Schütt spontan begeistert", berichtet Marianne Ehmke. Sie bannte daraufhin zunächst Porträts nepalesischer Frauen auf Leinwand. Es folgten Landschaftsimpressionen und weitere Motive aus dem Königreich zwischen Indien und Tibet sowie weitere Reisebilder aus weiteren fernen Ländern. Die Kunstwerke nach der Vorlage von Dorle Schütt sind in Salzhausen nun zusammen mit deren Fotos zu sehen.
"Vor dem aktuellen Hintergrund der Erdbebenkatastrophe in Nepal ist dies eine faszinierende, aber auch sehr emotionale Ausstellung", sagte Salzhausens Vize-Bürgermeisterin Elisabeth Mestmacher bei der Eröffnung. Sie bedankte sich bei Marianne Ehmke und Dorle Schütt, dass beide sich des Themas angenommen haben. Schütt, die sich seit 20 Jahren mit verschiedenen Aktionen für die Menschen in Nepal engagiert (das WOCHENBLATT berichtete), sammelt im Rahmen der Ausstellung Spenden für die mit ihr befreundete Organisation "Little Stars", die vor Ort Hilfe leistet. Die Auswirkungen des Erdbebens seien "noch lange nicht absehbar, weil viele Dörfer von den Helfern noch gar nicht erreicht werden können", so Schütt. "Das Einzige, was wir hier im Augenblick tun können, um zu helfen, ist Spenden zu sammeln, um einen Beitrag zur Linderung der größten Not leisten zu können."
- Die Ausstellung "Malerei trifft Fotografie" ist noch bis 28. Juni bei freiem Eintritt samstags und sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr im Haus des Gastes zu sehen. Informationen bekommen Besucher vor Ort von Ausstellungsbetreuerin Ingrid Schröder.