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"Hier herrscht Feierstimmung!": Freude in den potentiellen Olympia-Austragungsorten Luhmühlen und Garlstorf

"Luhmühlen ist schon EM- und EM-erprobt": Vielseitigkeitsreiter-Bundestrainer Hans Melzer (Foto: archiv/ce)
ce. Luhmühlen. "Wir sind alle begeistert, dass sich das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes für die Austragung der Spiele 2024 in Hamburg ausgesprochen hat. Hier herrscht Feierstimmung!", sagt Hans Melzer, in Luhmühlen lebender Bundestrainer der Vielseitigkeitsreiter. Die Wettkämpfe hoch zu Ross könnten vor seiner Haustür stattfinden. Auf dem Turniergelände hätten bereits Europa- und Weltmeisterschaften stattgefunden. Mit einem kleinen Budget ließe sich die Anlage fit machen für Olympia. "Erforderlich sind zusätzliche temporäre Zuschauertribünen und einige Sicherheitsvorkehrungen. "Eine optimale Infrastruktur ist bereits vorhanden", so Melzer. Als potentielle Starter bei Olympia aus dem Bundesvielseitigkeitskader könne er sich unter anderem Sandra Auffahrt und Michael Jung vorstellen. Hans Melzer: "Es ist wichtig, dass Olympia nach Deutschland kommt und dass dieses Projekt von der Bevölkerung unterstützt wird."
Die Schießwettbewerbe der Sportschützen könnten um unweit von Luhmühlen gelegenen Garlstorf stattfinden, wo die Jägerschaft Landkreis Harburg eine der europaweit modernsten Wurfscheiben-Schießanlagen betreibt. "Das wäre für den Ort Garlstorf und für unseren Schießstand eine tolle Werbung", sagt Horst Günter Jagau, Kreisjägerschafts-Vorsitzender und Bürgermeister von Garlstorf. Die Anlage besteht derzeit aus vier Schießständen, vier weitere müssten für Olympia gebaut werden. "Wir sollten aber noch nicht zu euphorisch sein, sondern müssen erstmal abwarten, wie der Entscheidungsprozess weiter verläuft", räumt Jagau ein.