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+++ Update +++ Sturmtief "Xavier": Teilweise noch immer kein Zugverkehr

Glück im Unglück: Dieser Baum verfehlte das Auto nur knapp
(kb). Nachdem Sturmtief "Xavier" am Donnerstagnachmittag über Nord- und Ostdeutschland gezogen ist und erhebliche Schäden angerichtet sowie sieben Todesfälle verursacht hat, kämpfen Feuerwehren und Bahnunternehmen nun mit den Nachwirkungen. Der Erixx verkehrt auch am Freitagmorgen nicht auf den Strecken Bremen-Soltau-Uelzen und Buchholz-Soltau-Hannover. Auch auf den Metronom-Strecken zwischen Cuxhaven und Hamburg sowie Hamburg und Bremen ist derzeit noch kein Zugverkehr möglich. Der Metronom zwischen Lüneburg und Hamburg fährt - allerdings müssen sich die Nutzer auf Einschränkungen und Verspätungen einstellen.

Sturmtief "Xavier" wirbelt den Norden auf: Für Niedersachsen und Hamburg sowie Teile Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommernns galt am Donnerstag eine Unwetterwarnung. Orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Kilometern pro Stunde (Windstärke 11) fegten über das Land. Die Feuerwehren der Region waren vielerorts im Einsatz, um umgekippte Bäume von Straßen zu entfernen.

Aufgrund starker Sturmschäden und Bäumen auf den Gleisen wurde der Zugverkehr auf allen "Erixx"-Strecken (darunter Bremen-Soltau-Uelzen und Buchholz-Soltau-Hannover) sowie allen Metronom-Strecken (auch Cuxhaven-Stade-Hamburg, Hamburg-Rotenburg-Bremen und Hamburg-Lüneburg-Uelzen) vollständig eingestellt. Auch die EVB zwischen Buxtehude und Bremerhaven fährt nicht mehr.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen konnte nicht eingerichtet werden. Züge, die noch auf den Gleisen unterwegs sind, versuchen den nächsten Bahnsteig zu erreichen.
Die S-Bahnen zwischen Harburg und Stade sind derzeit ebenfalls nicht in Betrieb.

Im Multi-Kulti-Stadtteil Altländer Viertel in Stade wehten gleich an mehreren Stellen Bäume um, unter anderem vor dem Kindergarten und nahe des Bolzplatzes zwischen den Wohnblocks. Diverse Sturmschäden auf dem historischen Stader Horst-Friedhof beklagt der Friedhofsverwalter Helmut Engelbrecht. Auch in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten auf der Stader Geest war die Feuerwehr pausenlos im Einsatz.