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20-Jähriger wegen versuchten Totschlags vor Gericht

bim. Lüneburg. Ein 20-jähriger Algerier muss sich ab 3. Februar um 9.30 Uhr vor der 2. großen Jugendkammer des Landgerichts Lüneburg in Saal 12 wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Heranwachsenden vor, am 24. August 2015 im Rahmen verbaler und später auch tätlicher Auseinandersetzungen in einer Asylbewerberunterkunft in Seevetal einem 26-Jährigen aus Montenegro mit einem Küchenmesser in den Oberkörper gestochen zu haben. Da der Stich in Richtung des Herzens geführt worden sei, geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Angeklagte damit gerechnet habe, den Geschädigten durch den Messerstich zu töten. Dies habe er zumindest billigend in Kauf genommen. Der Geschädigte überlebte. Die Staatsanwaltschaft geht aber davon aus, dass der Messerstich lebensgefährlich war.
Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.
Für den ersten Verhandlungstag sind sechs Zeugen sowie ein Sachverständiger geladen. Ein Urteil wird voraussichtlich am 17. Februar erwartet.