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Großeinsatz nach Chemikalienfund

Unter Schutzanzügen erfolgte die Überprüfung der aufgefundenen Chemikalien (Foto: Feuerwehr)
kb. Stelle. Einen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehren aus Stelle, Ashausen und Maschen sowie des Fachzuges Gefahrgut der Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg mit Fahrzeugen, Gerätschaften und Personal der Feuerwehren Emsen, Fleestedt, Maschen und Nenndorf hat am Freitagabend der Fund von mehreren Chemikaliengebinden in der Straße „Uhlenhorst“ in Stelle ausgelöst.
Um 22.24 Uhr waren rund 70 Einsatzkräfte alarmiert worden. Anwohner hatten in einem Schuppen diverse Kleingebinde mit Chemikalien gefunden und dabei einen stechenden Geruch bemerkt. Nach einer ersten Kontrolle gab es schnell Entwarnung. Ein Großteil der Einsatzkräfte konnte aus dem Einsatz entlassen werden, da es sich bei dem Fund lediglich um kleine Mengen an Gefahrstoffen, darunter Salzsäure, Chlor, Wasserstoffperoxid oder Buttersäure, handelte. Die Feuerwehrleute holten die Chemikalien aus dem Schuppen und stellten nach einer sorgfältigen Überprüfung fest, dass keines der Gebinde beschädigt war. Die aufgefundenen Stoffe wurden nach der Überprüfung in einem Spezialbehälter in ein entsprechendes Zwischenlager transportiert.
Warum die Chemikalien in dem Schuppen lagerten sowie die weiteren Umstände, die zu dem Gefahrguteinsatz führten, werden nun von der Polizei Winsen ermittelt. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach einer Stunde beendet.