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Informationsaustausch über Fahrraddiebstähle

Trafen sich zur Besprechung (v. li.): Uwe Hesebeck, Jörn Hintmann (PK 46 Hamburg), Jan Kurzer (PK Buxtehude), Wilfried Haensch (ZKD), Frank Freienberg (PK Winsen), Dirk Noetzel und Peter Kasper (PK Seevetal) (Foto: Polizei)
thl. Seevetal. Straftäter interessieren sich nicht für Landesgrenzen. Aus diesem Grund finden regelmäßige länderübergreifende Besprechungen bei der Polizei statt. So wie jetzt auf der Wache in Hittfeld, wo sich Führungskräfte der Kommissariate (PK) aus Winsen, Seevetal, Buxtehude und Hamburg-Harburg sowie des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) Buchholz trafen. Schwerpunkt war dabei der Fahrraddiebstahl.
"Hüben wie drüben stellt dieses Delikt ein wachsendes Problem dar", erklärt Polizeisprecher Jan Krüger. Gerade die Bereiche um Bahnhöfe und Schulen werden immer öfter zu Tatorten. Mittlerweile werden viele Räder nicht mehr "nur" geklaut, um damit einen Fußweg abzukürzen. Vielmehr sind organisierte Banden unterwegs, die die Räder über Hehler vermarkten. In Hamburg werde dieses Phänomen bereits durch eine zentrale Fahndungsgruppe bearbeitet, erklärte Dirk Noetzel, Leiter des PK 47 in Hamburg-Harburg.
Uwe Hesebeck, Leiter der Polizeistation Neu Wulmstorf, demonstrierte seinen Kollegen die Möglichkeiten des Programms "Speichenkommissar", einer webbasierten Anwendung, die es jedermann ermöglicht, das eigene Fahrrad kostenlos online zu registrieren. Dabei werden spezifische Daten des Rades eingegeben und ein Foto hochgeladen. Die Polizei kann so bei Kontrollen oder aufgefundenen Rädern, diese dem rechtmäßigen Besitzer schneller zuordnnen und einen möglichen Diebstahl aufklären. Mehr Infos dazu gibt es unter www.speichenkommissar.de.
- Am Donnerstag, 30. Mai, steht ein Pärchen (34, 23) vor dem Winsener Amtsgericht, das im September vergangenen Jahres am Bahnhof in der Luhestadt versucht haben soll, drei Fahrräder zu klauen und diese mit dem Metronom nach Hamburg zu bringen. Der Prozess beginnt um 9.30 Uhr im Saal 214.