Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Lkw-Brand auf der A7: Vollsperrung und kilometerlanger Stau

Die Zugmaschine brannte komplett aus (Foto: Köhlbrandt)
kb. Fleestedt. Eine komplett in Brand stehende Zugmaschine eines Tiefladergespanns auf der A7 bei Fleestedt in Fahrtrichtung Hannover hat am Freitagnachmittag zwei Feuerwehren der Gemeinde Seevetal mehrere Stunden beschäftigt. Die Autobahn musste für die Löscharbeiten voll gesperrt werden, es kam zu einem kilometerlangen Rückstau bis hinter den Hamburger Elbtunnel.
Um 13.33 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Fleestedt alarmiert worden.
Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten schon von weitem die Einsatzstelle erkennen, eine dunkle schwarze Rauchwolke stand über der Brandstelle. Beim Eintreffen der Wehr brannte die Zugmaschine des aus Russland stammenden Tiefladers in voller Ausdehnung. Unverzüglich wurde die Freiwillige Feuerwehr Maschen nachgefordert, binnen kurzer Zeit hatten die Feuerwehren den Brand gelöscht. Die ausgebrannte Zugmaschine wurde nach weiteren Bandnestern abgesucht.
Da die Kraftstoffleitung durch das Feuer beschädigt worden war, trat Kraftstoff aus und verschmutzte die Autobahn rund um die Brandstelle großflächig. Mit Hilfe von Ölbindemitteln wurde der Kraftstoff notdürftig gebunden. Mit weiteren Einsatzfahrzeugen der Maschener Feuerwehr, die speziell für die Bewältigung von Umweltschäden ausgestattet sind, wurde Spezialmaterial zur Einsatzstelle gebracht. Außerdem wurde der Inhalt des Dieseltanks abgepumpt, um weitere Verunreinigungen zu vermeiden.
Für die Feuerwehren war der Einsatz nach drei Stunden beendet. Die A7 musste für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten in Richtung Hannover voll gesperrt werden, es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt, es entstand ein Sachschaden in sicherlich fünfstelliger Eurohöhe.