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Polizei ermittelt nach Reifenwurf wegen versuchten Totschlags

bim/nw. Seevetal. Einen sehr engagierten Schutzengel hatte am Donnerstag ein 50-jähriger Mann, der mit seinem 3er BMW auf der A39 in Richtung Maschener Kreuz unterwegs war: Gegen 1.10 Uhr passierte der Lüneburger die Anschlussstelle Seevetal-Maschen und hörte plötzlich einen lauten Knall. Er bremste seinen Wagen auf dem Pannenstreifen ab und informierte die Polizei. Auf dem Dach des Pkw entdeckten die Beamten eine große Delle und Gummiabrieb. Bei der Absuche des Umfeldes bestätigte sich der schlimme Verdacht: Unbekannte hatten einen Autoreifen von der Brücke der Horster Landstraße geworfen und damit den BMW getroffen. Wäre der Reifen nur Sekundenbruchteile früher gefallen, hätte er den Wagen im Bereich der Windschutzscheibe treffen und den Fahrer töten können.
Eine Fahndung im Nahbereich blieb ohne Erfolg. Der Zentrale Kriminaldienst hat nun die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags übernommen. Es werden Zeugen gesucht, denen zwischen Mitternacht und 1.30 Uhr im Raum Maschen/Horst verdächtige Personen aufgefallen sind. Hinweise bitte unter Tel. 04181-2850.