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Schutzausrüstung rettete Leben - Feuerwehrleute von Durchzündung im Haus überrascht

Nach der Durchzündung im Gebäude brannte der Dachstuhl lichterloh (Foto: Feuerwehr)
thl. Meckelfeld. Ein heftiges Gewitter zog am Dienstagnachmittag über den Landkreis Harburg hinweg. In Meckelfeld schlug dabei ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein, der zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand führte. Des Weiteren mussten die Retter durch das Gewitter umgestürzte Bäume in verschiedenen Ortschaften von den Straßen entfernen.
Mit einem heftigen Krachen schlug der Blitz gegen 16.45 Uhr in das Wohnhaus in der Straße "Alte Gärtnerei" ein. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute waren eine leichte Verrauchung im Dachbereich sowie mehrere kaputte Dachziegel zu erkennen. Die Bewohner hatten sich bereits unverletzt ins Freie retten können. Nachbarn versuchten unterdessen, den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen.
Mit Beginn der Löscharbeiten kam es zu einer Durchzündung, in deren Verlauf die Flammen sofort einen großen Teil des Dachstuhl übergriffen. Nur aufgrund ihrer guten Schutzausrüstung überstanden die Brandschützer das Horror-Szenario unverletzt.
Sofort wurde der Innenangriff abgebrochen und fortan von Außen über eine Drehleiter gelöscht. Um alle Glutnester zu löschen, mussten schließlich große Teile des Daches abgedeckt werden. Nach rund drei Stunden waren die Löscharbeiten beendet. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte aus fünf Wehren vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen sechsstelligen Betrag.