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Zwei Schwerverletzte nach Unfall auf der A7

bim/nw. Seevetal. Zwei Schwerverletzte und ein völlig zerstörter Citroen Berlingo sind das Ergebnis eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagabend auf der A7 Richtung Hamburg kurz vor der Anschlussstelle Fleestedt ereignete. Der mit zwei Männern besetzte Wagen war vermutlich mit hoher Geschwindigkeit unter einen vorausfahrenden Sattelzug gefahren, schleuderte dann in die Schutzmauer der Autobahn und kam völlig zerstört entgegengesetzt der Fahrbahn zum Stehen.
Beide Fahrzeuginsassen wurden durch den Aufprall in dem völlig zerstörten Fahrzeug eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen und rund 50 Meter weiter auf die Fahrbahn katapultiert.
Drei Rettungswagen, ein Notarzt des DRK des Landkreises Harburg und ein weiterer Notarzt der Feuerwehr Hamburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Maschen rückten aus, um die Verletzten zu befreien und zu versorgen. Während der Fahrer nach rund 30 Minuten aus dem Fahrzeug befreit war, gestaltete sich die Befreiung des Beifahrers umso schwerer. Erst durch den gleichzeitigen Einsatz von hydraulischen Rettungszylindern, einem Spreizer und zwei Rettungsscheren war das Fahrzeug soweit geöffnet und gestreckt, dass auch der Beifahrer aus dem Fahrzeug gerettet werden konnte. Beide Insassen kamen in Krankenhäuser.
Die Autobahn musste in Richtung Hamburg voll gesperrt werden, der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Fleestedt umgeleitet. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache hat die Autobahnpolizei Winsen übernommen.