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Ansgarfest mit Besuch des Landesbischofs

Landesbischof Ralf Meister (li.) im Gespräch mit Gemeindemitgliedern, im Hintergrund: Pastor Hans-Georg Wieberneit
bim. Ramelsloh. Ihr 333-jähriges Bestehen feierte die Kirchengemeinde Ramelsloh jetzt mit einem großen Stiftungs- und Gemeindefest. Im Festgottesdenst hielt Landesbischof Ralf Meister die Festpredigt. Er nahm sich auch noch Zeit, jedem Gottesdienstbesucher persönlich die Hand zu schütteln und mit sieben, zum christlichen Glauben konvertierten iranischen Flüchtlingen zu sprechen (Bericht folgt), bevor er zum nächsten Termin nach Hannover eilte. Für die Bevölkerung war das vierte Ansgarfest rund um den Domplatz mit dem launigen Fünfkampf das Highlight, moderiert von Dr. Otto Cordes.
Beim Hufeisen-Weitwurf hatten gemäß des 333-jährigen Bestehens drei Teilnehmer je Team drei Versuche die drei Ziele zu treffen. An den lustigen Wettbewerben beteiligten sich die Schützenvereine Ramelsloh und Ohlendorf, der MTV Ramelsloh, die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG), die CDU, der Faslamsclub und ein Flüchtlingsteam. Beim "Wassertransport" galt es, Wasser mit Schwamm, Lappen oder den bloßen Händen von einem Eimer in den anderen zu befördern. Beim Kartoffelschälen gewann das Team, das die längste Schale fabrizierte. Das Stechen von Ringen mit einem Schwert, das wegen eines übergroßen Ritterhelms blind vollbracht werden musste, war eine weitere Herausforderung, bevor das spektakuläre Streitwagenrennen über Sieg oder Niederlage entschied.
"Bis auf das Streitwagenrennen sind es Spiele, die man vor 333 Jahren auf Volksfesten gespielt hat", berichtete Kuratoriumsmitglied und Mittelalter-Fan Nico Parwulski, der beim Fünfkampf die Spielleitung übernahm.
Am Ende erreichte die LKG den ersten Platz, gefolgt von den Schützen Ramelsloh und dem Flüchtlingsteam Freedom.
Für die Kinder standen u.a. eine große Hüpfburg und ein Kletterfelsen zum Vergnügen bereit. An Ständen konnten anlässlich des 500. Reformationsjubiläums kleine Luther-Figuren erworben werden sowie Kreuze und Seifenschalen aus Olivenholz und einiges mehr.
Mit mitreißenden Gesängen unterhielt der namibische Chor "Thlokomela", der am Vorabend auch ein Konzert in der Kirche gestaltet hatte.