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"Aufgabe kann nur im Team gelingen": Fachtagung für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer in Maschen

Begrüßten rund 100 Ehrenamtliche in Maschen (v. li.): Dagny Eggert-Vogt, Ehrenamtsbeauftragte, Ute Köchel von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, der stv. Landrat Uwe Harden und Ute Leya, Leiterin der KVHS (Foto: Landkreis Harburg)
kb. Landkreis. Mehr als 100 Ehrenamtliche, die sich in den Städten und Gemeinden des Landkreises Harburg für die Betreuung von Flüchtlingen engagieren, kamen am vergangenen Samstag in die Kreisvolkshochschule (KVHS) in Maschen, um sich auszutauschen, gemeinsam zu lernen und zu erarbeiten, welche Themen zukünftig für die ehrenamtliche Arbeit wichtig sind.
Im Landkreis Harburg engagieren sich derzeit rund 1.600 Bürger ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit. „Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in unserem Landkreis ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur gemeinsam im Team gelingen kann“, betonte Uwe Harden, stellvertretender Landrat zur Begrüßung. „Darum sind Austausch, Dialog und Vernetzung zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen sowie die Schulung der Ehrenamtlichen so wichtig.“ Die Leiterin der Kreisvolkshochschule Ute Leya bestätigte: „Die Nachfrage an Weiterbildung im Ehrenamt ist riesengroß, viele Ehrenamtliche brauchen Hilfestellungen, um ihrem eigenen Anspruch gerecht werden können.“
Besonders gut besucht waren die Workshops zur Sprachförderung. Dabei ging es um Fragen wie Unterrichtsaufbau, geeignetes Lehrmaterial und Kriterien dafür, zu erkennen, ob die Lernenden den Unterricht überhaupt verstehen oder das lateinische Alphabet beherrschen. Wie wichtig es ist, auch die Grenzen der eigenen Belastbarkeit wahrzunehmen, konnten die Helfer in einem weiteren Workshop erarbeiten. Auch die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter waren in Maschen vertreten.
Die Ergebnisse der Tagung fließen in ein Fortbildungskonzept für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung im Landkreis Harburg ein. Die Umsetzung wird über die KVHS und deren Kooperationspartner im Landkreis erfolgen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass der Erfolg sehr an die Zusammenarbeit der Aktiven gebunden ist, getreu dem Motto „zusammen aktiv“.