Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Brückenerneuerung im Horster Dreieck: Ein Jahr Verkehrschaos in Seevetal?

An der Ecke "Unner de Bult"/Horster Landstraße staut sich der Verkehr bereits jetzt regelmäßig. Hier wird die Vorfahrt geändert
kb. Seevetal. Seevetal ist wie kaum eine andere Gemeinde in Deutschland vom Verkehr belastet - und statt einer Verbesserung der Situation winkt nun das Verkehrschaos. Grund: Wie berichtet, wird die sogenannte "Michelbrücke" im Zuge der A1/A7 im Horster Dreieck erneuert. Geplante Dauer der Bauarbeiten: ein Jahr. Im Zuge der Maßnahme werden einige Zufahrten zur A1 gesperrt. Der Umleitungsverkehr führt zu großen Teilen durch Seevetal. Darüber in Kenntnis gesetzt wurde die Gemeinde nur wenige Tage bevor die Bauarbeiten starten. "Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass wir über eine so weitreichende Maßnahme erst so kurzfristig im Detail informiert wurden", kritisiert Bürgermeisterin Martina Oertzen die zuständige Verkehrsbehörde in Verden.
Was kommt auf die Seevetaler zu? Ein großer Teil des Umleitungsverkehrs von der A1 aus Richtung Bremen wird ab der Anschlussstelle Hittfeld durch Maschen umgeleitet. "Die Strecke Unner de Bult/Horster Landstraße bis zur Anschlussstelle Maschen gehört schon jetzt zu den am stärksten belasteten Straßen im Gemeindegebiet", so Oertzen. Um den Verkehrsfluss weitestgehend aufrecht zu erhalten, wurde an der Kreuzung "Unner de Bult"/Winsener Landstraße/Maschener Straße eine provisorische Ampel eingerichtet.
Eng wird es auch im Kreuzungsbereich "Unner de Bult"/Horster Landstraße gegenüber der Maschener Kirche. Schon jetzt staut sich hier zu Stoßzeiten der Verkehr, was zu erheblichen Wartezeiten führt. Um den Verkehrsfluss in Richtung Anschlussstelle Maschen zu verbessern, wird an dieser Stelle die Vorfahrt geändert. Vorfahrtberechtigt sein wird dann der Verkehr, der von der Straße "Unner de Bult" nach links Richtung Maschen-Ortsmitte und Anschlussstelle Maschen abbiegt.
Ein Linksabbiegen von der Horster Landstraße in die Straße "Unner de Bult" wird nicht mehr möglich sein. Hier soll über den "Alten Postweg" ausgewichen werden. Von der Kirche kommend wird nur noch das Rechtsabbiegen erlaubt sein. Eine Ampellösung sei hier, so Gemeindesprecher Andreas Schmidt, nicht möglich, da sich in unmittelbarer Nähe bereits zwei bestehende Ampelanlagen befinden.
Interessant wird sein, wo sich der Verkehr sonst noch seine Wege bahnt. Wenn Autofahrer bereits von der Horster Landstraße sehen, dass sich der Verkehr auf der Autobahn staut, werden sie sich andere Strecken suchen. "Wir behalten das im Auge und zur Not muss nachgebessert werden", so Andreas Schmidt.