Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Ein Novum im Landkreis

Über die Gründung der neuen Feuerwehr freuen sich (v.l.) Gemeindebrandmeister Rainer Wendt, Arne Kröger, Dirk Schakau, Michael Gauger und Bürgermeister Günter Schwarz (Foto: Feuerwehr)

Offizielle Gründungsversammlung der Feuerwehr Over-Bullenhausen / Was passiert mit dem Gerätehaus in Bullenhausen?

kb. Over/Bullenhausen. Gemeinsam sind wir stärker - unter diesem Motto könnte die Fusion der Feuerwehren aus Over und Bullenhausen stehen. Sie ist ein absolutes Novum im Landkreis Harburg. Noch nie gab es zwei Feuerwehren, die sich freiwillig zusammengeschlossen haben. Am vergangenen Wochenende fand die offizielle Gründungsversammlung der neuen Feuerwehr Over-Bullenhausen statt, die jetzt insgesamt 61 aktive Mitglieder hat. Zum neuen Ortsbrandmeister wurde Dirk Schakau, vorher Ortsbrandmeister in Over, gewählt. Ihm stehen mit Michael Gauger und Arne Kröger künftig zwei Stellvertreter zur Seite - ebenfalls eine Neuerung.
Bereits 2009 hatten die beiden Ortswehren beschlossen, den Weg zu einer Fusion zu ebnen, um die Schlagkraft weiter zu stärken. "Wir Feuerwehrleute wollten den Zusammenschluss", so Dirk Schakau. Eine Notwendigkeit habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.
Derzeit entsteht am Elbdeich in Over das neue Feuerwehrhaus für die frisch gegründete Wehr. Offen ist noch, was mit dem alten Gerätehaus der Feuerwehr in Bullenhausen passiert, das sich im Besitz der Gemeinde befindet. Eine Möglichkeit, die der Ortsrat auf seiner Sitzung am kommenden Mittwoch, 17. April, um 19.30 Uhr präsentiert, ist der Umzug der Ortsverwaltung in das Gebäude. Derzeit befindet sich diese in angemieteten Räumen. Im ehemaligen Feuerwehrhaus könnten dann auch die Ortsratssitzungen stattfinden. Das Gremium trifft sich derzeit im Restaurant "Essi". Dort würden die Sitzungen aber durch den laufenden Betrieb gestört, die Durchführung einer nichtöffentlichen Sitzung sei überhaupt nicht möglich, so Ortsbürgermeister Klaus-Dieter Kirchhoff. Das Gerätehaus könnte zudem als Treffpunkt für Vereine und für Veranstaltungen genutzt werden. Auch die Kirchengemeinde habe an einer gelegentlichen Nutzung Interesse signalisiert. Einige Bullenhausener befürchten jedoch, dass es für "Essi" von großem Nachteil sein wird, wenn sich Ratssitzungen und Vereinsleben in das Feuerwehrhaus verlagern. Bisher spielte sich ein Großteil des Ortslebens in den Räumen von Gastwirt Ezzeldin Yassein ab.