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Einmaliges Kooperationsprojekt: 10-jähriges Jubiläum bei der Betriebsgemeinschaft Straßendienst

Bei der Jubiläumsfeier (v. li.) Uwe Karsten (Leiter Betrieb Kreisstraßen), Lars Siemsglüß (Stv. Leiter BGS), Jochen Brück (Leiter BGS), Kreisrätin Monika Scherf und Dirk Möller ( Leiter Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg) (Foto: Landkreis Harburg)
kb. Landkreis. 670 Kilometer Straßennetz, 470 Kilometer Radwege, 160 Brücken und 171 Lichtsignalanlagen: Dafür, dass auf den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Landkreis Harburg alles rund läuft, ist die Betriebsgemeinschaft Straßendienst (BGS) in Hittfeld zuständig, die jetzt ihr zehnjähriges Jubiläum feierte. Die BGS wurde zum 1. Januar 2006 im Rahmen einer Verwaltungsvereinbarung des Landkreises Harburg und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gegründet - ein deutschlandweit einmaliges Kooperationsmodell.
In der BGS werden die Wartungsarbeiten in der landesweit größten Straßenmeisterei in Hittfeld gebündelt. Ziel ist die Kostensenkung durch die gemeinsame Durchführung des Straßenbetriebsdienstes. Darüber hinaus werden gemeinsame Qualitätsstandards der Betriebs- und Unterhaltungsdienste weiter entwickelt und die Verkehrssicherungspflicht gemeinsam wahrgenommen.
Neben der Bauhof-Zentrale in Hittfeld unterhält die BGS drei Außenstellen in Hollenstedt, Winsen und Trelde. Dort sind Salz- und Materialvorräte für den Straßendienst gelagert. Der Fuhrpark des Betriebs umfasst 26 Fahrzeuge, darunter drei Lkw und vier Unimog. Der größte Arbeitsschwerpunkt der BGS ist die Straßenkontrolle und Unfallbeseitigung (30 Prozent), gefolgt vom Winterdienst (17 Prozent) und der Grünpflege (16 Prozent). Hinzu kommen Reinigungs-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten. Was von den insgesamt 45 Mitarbeitern nicht in Eigenregie repariert und gepflegt werden kann, wird über Fremdfirmen eingekauft, die ca. 55 bis 60 Prozent der BGS-Leistungen abdecken. Die Kosten werden anteilig auf die Baulastträger Bund, Land und Kreis verteilt.
"Wir sind stolz darauf, dass es uns 2006 gelungen ist, die Verantwortung für das gesamte Straßennetz innerhalb des Landkreises gemeinsam mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zu übernehmen", sagte Uwe Karsten, Leiter Betrieb Kreisstraßen und Initiator der Betriebsgemeinschaft. Lob kam von Kreisrätin Monika Scherf: "Ich bin beeindruckt von diesem gelungenen Kooperationsprojekt auf Land- und Kreisebene, vor allem was die Effizienz der gemeinsamen Straßenpflege betrifft."