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Gelungenes Kirchweihjubiläum in Meckelfeld

Gebärdendolmetscherin Susanne Goemann übersetzte den Gottesdienst für Gehörlose (Foto: oh)
kb. Meckelfeld. Da lachte auch der Himmel: Bei bestem Wetter feierte die Evangelische Kirchengemeinde Meckelfeld kürzlich ihr 60-jähriges Kirchweihjubiläum. Ob Podiumsdiskussion, Kinder-Nachmittag oder 50er-Jahre-Party – drei Tage lang war rund um Kirche und Familienzentrum richtig was los. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Festgottesdienst, zu dem über 200 Gäste in die Kirch strömten.
„Das ist ja voll hier! Da müssen wir erstmal ein kleines Ständchen bringen“, meinte Pastor Peter M. Schwarz. Zum großen Erstaunen der Gemeinde schnallten sich er und Pastor Bernd Abesser ihre Gitarren um und sangen „An de Eck steiht’n Jung mit’n Tüddelband“. Als die Gemeinde fröhlich einstimmte , brachen die beiden ab und begannen ihre Dialogpredigt, die sich um das Thema des Kirchenliedes „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ rankte. „Was für ein Schiff wäre denn die Meckelfelder Gemeinde?“ lautete die Frage.
Darüber hinaus hatte der Festgottesdienst eine Premiere zu bieten: Susanne Goemann aus Sinstorf übersetzte Predigt, Lesung, Gebete und Lieder simultan in die Gebärdensprache. Gehörlose Gäste waren der Einladung der Kirchengemeinde zahlreich gefolgt und auch die Hörenden schauten der Dolmetscherin interessiert zu. Für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes sorgte der Meckelfelder Projektchor unter Leitung von Thomas Rims mit der „Missa brevis“ von Michael Haydn. Fröhlich und „geistvoll“ gestärkt zogen die Besucher dann hinüber ins Familienzentrum, um bei Sekt, Schinkenbroten und einigen Grußworten ein rundum gelungenes Kirchweihfest ausklingen zu lassen.