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Grüße aus dem Weltall: Meteoritensplitter in Maschen?

Die vermeintlichen Meteoritenstücke sind zwischen zwei und drei Zentimetern groß
kb. Seevetal. Meteoritensplitter? Weltraummüll? Oder gibt es eine ganz andere Erklärung? Diese Fragen stellt sich derzeit Jörg Forner (52) aus Maschen. In der vergangenen Woche entdeckte er zwei unterschiedlich große Löcher im Dach seiner Terrasse. Jetzt fand er beim Rasenmähen vier Gesteinsklumpen. Sein Verdacht: Die kleinen dunklen Brocken stammen aus dem Weltall. Denn alle vier sind magnetisch. "Ich habe mal gehört, dass das bei Meteoritensplittern so sein soll", erzählt Forner.
Zunächst hatte der Maschener für die beiden Löcher in der Terrassenabdeckung, die an Einschusslöcher erinnern, keine Erklärung. Hagel hatte dem festen Kunststoff nie etwas antun können, das Dach war bis dato einwandfrei in Schuss. Daran, dass etwas, das von oben heruntergefallen sein muss, die Löcher verursacht hat, gibt es hingegen keinen Zweifel. Denn nur die obere Schicht der Doppelstegplatten ist durchlöchert.
Vor wenigen Tagen stolperte Jörg Forner dann bei der Rasenpflege über die ungewöhnlichen Steine, die in unmittelbarer Nähe zur Terrasse lagen. Die Klumpen sind zwischen zwei und drei Zentimetern groß, ziemlich schwer und magnetisch. "So etwas habe ich noch nie gesehen", berichtet der 52-Jährige. Beim erneuten Betrachten des Daches fiel ihm auf, dass zwischen den Kunststoffplatten ebenfalls kleine Gesteinsstücke liegen. "Da war ich mir sicher: Die Dinger sind mir aufs Dach geknallt", sagt Forner.
Doch woher stammen die geheimnisvollen Brocken? Jörg Forner hofft, dass ihm die WOCHENBLATT-Leser helfen oder an einen Experten verweisen können. "Ich selber habe keine Ahnung, an wen ich mich wenden soll", sagt er. Wer eine Idee zur Herkunft der Steine hat oder jemanden kennt, der sich mit Meteoriten beschäftigt, wendet sich per E-Mail an jgforner@online.de oder red-buch@kreiszeitung.net.