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Güterumgehungsbahn: Hoffung auf Lärmschutz für Maschen-Heide

kb. Maschen. Für die Anwohner an der Güterumgehungsbahn in der Maschener und Horster Heide könnte es endlich berechtigte Hoffnung auf Lärmschutz geben. Wie Fred Patzwaldt, Leiter der Planungsabteilung der Gemeinde Seevetal, jetzt auf der Sitzung des Planungsausschusses berichtete, will die Deutsche Bahn die Gemeinde in absehbarer Zeit darüber in Kenntnis setzen, wie der Lärmschutz an der Güterumgehungsbahn aussehen kann.
Schon vor Jahren hatte eine örtliche Bürgerinitiative eine Petition für einen besseren Lärmschutz an der Güterumgehungsbahn bei der DB eingereicht, unterschrieben von rund 1.200 Anwohnern (das WOCHENBLATT berichtete). Die Anwohner leiden unter dem Rattern der Güterzüge, das durch den in etwa sechs Meter Höhe verlaufenden Bahndamm besonders gut zu hören ist. Im Februar soll es nun eine Sitzung des Planungsausschusses geben, auf der die Deutsche Bahn über mögliche Lärmschutzmaßnahmen berichtet.
• Ebenfalls um Lärm - allerdings um den von den Autobahnen A1 und A7 - ging es in einem anderen Berichtspunkt. Wie Fred Patzwaldt mitteilte, gibt es für 56 Gebäude im Bereich Maschen-Heide einen Anspruch auf passiven Lärmschutz, weil eine Untersuchung im Auftrag des Bundes ergeben hat, dass hier die Lärmsanierungswerte überschritten werden. Die Hauseigentümer würden nun direkt angesprochen, um zu klären, welche Maßnahmen in Anspruch genommen werden können und was die Hauseigentümer selbst umgesetzt haben möchten. Denn sie beteiligen sich mit 25 Prozent an den Kosten. Die übrigen 75 Prozent trägt der Bund.