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Hittfelder Mühle: Die Flügel sind runter

Mithilfe eines Krans und einer Teleskop-Arbeitsbühne wurden die Flügel abmontiert. Die Klappen der Flügel waren bereits zuvor entfernt worden
kb. Hittfeld. Das Hittfelder Wahrzeichen - die Mühle - ist ihre Flügel los: Weil das rund 140 Jahre alte Bauwerk restauriert werden soll, wurden die altersschwachen Flügel am vergangenen Donnerstag unter Zuhilfenahme eines Krans abmontiert. Sie sollen durch neue ersetzt werden - wenn die beantragten Fördergelder fließen. "Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr finanzielle Unterstützung bekommen", sagt Kai Maier, 2. Vorsitzender des Fördervereins Hittfelder Windmühle.
Ziel des im vergangenen Jahr gegründeten und inzwischen als gemeinnützig anerkannten Vereins ist es, die Windmühle, die sich im Privatbesitz der Familie Voß befindet, wieder komplett instand zu setzen, um sie später für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Eine kostspielige Angelegenheit: Allein die Demontage der Flügel hat 3.000 Euro gekostet, die Summe wird zu je einem Drittel vom Verein, der Gemeinde Seevetal und dem Landkreis getragen. Die Erneuerung der Flügel des Holländers würde mit rund 100.000 Euro zu Buche schlagen, so Kai Maier.
Neben Fördergeldern hofft der Verein auch auf viele neue Mitglieder. "Wir freuen uns über jeden, der sich für die Mühle interessiert und dabei mithelfen will, dieses alte Stück Geschichte wieder lebendig zu machen", sagt Carmen Schulz-Voß, 1. Vorsitzende des Fördervereins. Eine Vereins-Homepage befindet sich derzeit im Aufbau, für weitere Infos senden Interessierte eine E-Mail an info@hittfelder-windmuehle.de.