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"Jeder kennt einen Vollhorst"

Julia Reymers zeigt stolz ihren Debütroman "Diagnose Vollhorst"

Gerade 24 geworden und schon das erste Buch veröffentlicht: Julia Reymers auf Erfolgskurs

kb. Maschen. Die "Diagnose Vollhorst" hat Julia Reymers aus Maschen nicht nur einmal in ihrem Leben gestellt. In ihrem gleichnamigen Debütroman erzählt die 24-Jährige die Geschichte des Landeis Kathi, die zwischen Dorfidyll und Großstadt, Uni-Alltag und Dating-Marathon versucht, ihr Glück zu finden. "Dabei begegnen ihr natürlich auch eine Menge Vollhorste", lacht Julia Reymers.
Die junge Studentin hat sich mit ihrem ersten Buch einen Traum erfüllt. "Schon in der Grundschule habe ich gesagt, dass ich mal Autorin werden möchte", erzählt sie. Dass Schreiben aber oft vielmehr mit Disziplin als mit künstlerischer Freiheit zu tun hat, musste Julia Reymers während der vergangenen drei Jahre feststellen, als sie neben ihrem Studium an ihrem Buch arbeitete. Tagsüber Geschichte und Germanistik auf Lehramt in Hamburg, abends dann noch mal ran an den Schreibtisch und an den Texten feilen. "Das war manchmal ganz schön anstrengend", so Julia. Vor allem, weil lange Zeit gar nicht klar war, ob sich ein Verlag findet, der das Buch veröffentlicht. "Da muss man langen Atem beweisen", erzählt die junge Autorin.
Vieles in ihrem Leben deckt sich mit dem ihrer Protagonistin: Kathi kommt wie Julia aus einem kleinen Ort, ist Anfang zwanzig, studiert. Eine Autobiographie ist der Roman aber nicht und trotz der Namensgleichheit mit Maschens Nachbarort ist der Ort Horst im Buch fiktiv. "Natürlich stecken in meinem Roman auch Erfahrungen von mir, aber letztlich ist es eine bunte Mischung aus Dichtung und Wahrheit", erzählt Julia. Sie wurde auch durch die Gespräche mit ihren Freundinnen zum Buch inspiriert. "Immer wieder ging es darum, warum manche Männer einfach Vollhorste sind", so Julia lachend. Trotzdem ist ihr Buch natürlich kein Männerhasserbuch. "In meinem Roman kriegen sowohl Männer als auch Frauen ihr Fett weg - schließlich müssen wir uns auch mal fragen, warum wir immer wieder beim Falschen landen", erklärt Julia.
Ihr ist wichtig, dass das Buch den Lesern - Männern wie Frauen - Spaß macht. Ihre Message? "Was für die eine ein Vollhorst ist, kann für die andere ein Traummann sein. Und man sollte die Hoffnung nie aufgeben", so Julia. Ob Kathi am Ende den Richtigen findet oder die Suche aufgibt, verrät sie nicht. Nur soviel: "Es gibt ein Happy End - aber kein klassisches."
• Neugierig geworden? "Diagnose Vollhorst" ist beim Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen (ISBN: 978-3-86265-320-1) und für 9,95 Euro online oder im Buchhandel erhältlich. Weitere Infos: www.julia-reymers.de.