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Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege besucht Wassermühle: "Karoxbostel´s Wunder"

Begeistert von den Fortschritten, die sich in 3 Jahren ergeben haben: Der Verein Wassermühle Karoxbostel mit Vorsitzender Emiliy Weede (2., re.) empfing Klaus Püttmann (2. v. li.) und Stefan Winghart (vo., 4. v.li.) vom Landesamt für Denkmalpflege
Besondere Ehre für den Verein Wassermühle Karoxbostel: Am vergangenen Samstag besuchten das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD) mit ihrem Präsidenten Prof. Dr. Stefan Winghart und die Gesellschaft für Denkmalpflege in Niedersachsen das historische und denkmalgeschützte Ensemble in Seevetal.
Vor rund 3 Jahren hatte der Verein, der inzwischen rund 800 Mitglieder hat, begonnen, die marode und völlig zerfallene Wassermühle und die dazugehörigen Gebäude Stück für Stück wieder aufzubauen. "Der Landkreis ist stolz auf diesen kulturgeschichtlichen Schatz", bedankte sich Landrat Rainer Rempe bei den zahlreichen anwesenden Vereinsmitgliedern für ihren Einsatz. Das sorgte für Applaus: Einen Zuwendungsbescheid vom Landkreis für das Jahr 2015 in Höhe von 15.000 Euro zur Wiederherstellung der historischen Hofsituation, übergab Rainer Rempe direkt im Anschluss an seine Grußworte an die Vorsitzende Emiliy Weede.
Auch Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler (SPD), die versprach, sich um Fördermittel beim Bund zu bemühen, sowie Hittfelds Ortsbürgermeister Norbert Fraederich, gratulierten dem Verein, der, so Fraederich, aus einem "von vielen als aussichtsloses Unterfangen bezeichnetes Projekt, inzwischen das 'Wunder von Karoxbostel' geschaffen hat."
Dr. Klaus Püttmann, Gebietsreferent beim NLD, referierte daraufhin noch zum Thema „Karoxbostel – noch zu retten?“ und Stefan Winghart überbrachte dem Verein ein ganz besonderes "Präsent": Die ersten Ausgaben der Zeitschrift "Denkmalpflege in Niedersachsen", in der es die Wassermühle mit ihrer spannenden Geschichte auf den Titel der aktuellen Ausgabe 1/2015 geschafft hat.
Anschließend folgte eine Führung durch die bereits zu großen Teilen restaurierte Mühle, das Wohn- und Wirtschaftsgebäude und die Sägerei. Zum dem rund 2 Hektar großen Gelände gehören neben der Wassermühle außerdem ein Backhaus sowie mehrere Teiche. Zur Zeit arbeitet der Verein an der Wiederherstellung des historischen Kopfsteinpflasters auf dem Hof.